Aktuelles



"Hier erhalten Sie täglich interessante Neuigkeiten und wertvolle Informationen rund um die Immobilie."


Tipp: Heimarbeitsplatz einrichten:


Heutzutage arbeiten immer mehr Menschen von Zuhause. Wer sich ein Arbeitszimmer einrichten möchte oder muss, sollte allerdings einige Dinge beachten. Vor allem ist wichtig, dass das heimische Büro klar vom Privatbereich abgetrennt ist. Vorteilhaft ist, das Arbeitszimmer in einem separaten Raum einzurichten. Sollte dies nicht möglich sein, eignet sich beispielsweise ein Raumteiler dazu, den Arbeits- vom Privatbereich zu trennen. Die Wahl und die Position des Schreibtisches spielen in einem Arbeitszimmer eine wesentliche Rolle. Auch der Bürostuhl sollte gut ausgewählt sein. Achten Sie auf die richtige Beleuchtung, damit Sie effizient und gesund arbeiten können. So sollte der Schreibtisch ganz in der Nähe des Fensters stehen, denn schon einen Meter vom Fenster entfernt gehen fünfzig Prozent des Lichts verloren. Auch am Abend sollten Sie darauf achten, dass ihr Arbeitszimmer gut ausgeleuchtet ist. Empfehlenswert sind zwei Lichtquellen. Eine Lampe dient als Allgemeinbeleuchtung und bietet eine harmonische Grundbeleuchtung. Die andere Lampe sollte eine Arbeitsplatzleuchte sein und direktes Licht auf ihren Arbeitsplatz richten. Mit Setzkästen oder antiken Apotheker- oder Karteischränken sorgen Sie für ausreichend Stauraum. Pinnwände und kleine Büroaccessoires oder Wandbilder machen ihren Heimarbeitsplatz gemütlich und freundlich. Quelle: SoLebIch © fotolia.de


Studie: Modulbauweise auf dem Vormarsch:


Laut Berechnungen der Bauexperten der Unternehmensberatung McKinsey werden sich Wohnungsunternehmen in naher und ferner Zukunft beim Bau von Wohnhäusern verstärkt für die modulare Bauweise entscheiden. Denn das Bauen mit industriell vorgefertigten Teilen hat viele Vorteile. Es spart Baukosten und verkürzt die Bauzeit. Laut Prognosen soll die Modulbauweise in Europa und den USA bis 2030 ein Marktvolumen von 130 Milliarden Dollar erreichen. Vor allem die hohen und stetig steigenden Baukosten, sowie der Mangel an Wohnraum, fordern ein neues und zukunftsweisendes Konzept, mit dem in kürzerer Zeit mehr Wohnraum geschaffen werden kann und Mietkosten fallen. Laut Experten von McKinsey soll sich bei der modularen Bauweise die Bauzeit um 20 bis 50 Prozent verkürzen und es sollen Baukosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent erreicht werden. Auch der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und andere Immobilienunternehmen befürworten die modulare Bauweise von Wohnhäusern. In Kooperation mit dem Bund haben sie eine Rahmenvereinbarung verfasst, die die Anforderungen vom seriellen und modularen Bauen definiert. Zusammen mit der Bauindustrie und dem Bundesbauministerium sollen künftig qualitativ wertvolle, aber kostengünstigere Wohnungen gebaut werden. Quelle: GdW © photodune.net


Fußbodenheizung: Fliesen als Bodenbelag :


Der Einbau einer Fußbodenheizung bringt viele Vorteile mit sich. Die Oberflächentemperatur von 23 bis 24 Grad verteilt sich gleichmäßig in den Räumlichkeiten, Heizkörper sind nicht mehr erforderlich und auch Heizkosten können eingespart werden, da Fußbodenheizungen eine kleinere Vorlauftemperatur haben. Dadurch können bis zu zwölf Prozent Energie eingespart werden. Auch in Kombination mit energieeffizienten Systemen, wie beispielsweise Solarkollektoren oder Wärmepumpen, können Heizkosten eingespart werden. Heutzutage sind knapp zwei Drittel der Neubauimmobilien mit Fußboden- bzw. Flächenheizungen ausgestattet. Wichtig bei der Wahl der Fußbodenheizung ist das Belagsmaterial. Laut Bundesverband keramische Fliesen (BKF) eignen sich Fliesen besonders gut, denn sie sind robust und ein effizienter Wärmeleiter. Diese Eigenschaften erfüllen auch Natursteinfliesen, die ebenfalls in verschieden Farben und Strukturen erhältlich sind. Da Fußbodenheizungen weniger Staub verwirbeln, erfreuen sie sich vor allen Dingen bei Allergikern großer Beliebtheit, denn Hausstaubmilben oder Schimmelpilze können sich nicht einnisten. Somit bieten Fußbodenheizungen ein gesundes Raumklima und sind eine umweltfreundliche sowie energieeffiziente Heizmethode. Quelle: Bauratgeber Deutschland/BKF © photodune.net


Photovoltaik-Ausbau und Solarenergie-Leistung sollen erhöht werden:


Die Bundesregierung hat den Entwurf zum Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet und den Photovoltaik-Ausbaus beschlossen. Demnach sollen 98 Gigawatt Photovoltaik-Leistung bis 2030 in Deutschland installiert werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die Pläne des Bundeskabinetts, fordert aber auch weiterhin weitere Nachbesserungen und eine schnelle Festlegung der Beschlüsse im Gesetz. Aktuell beträgt die installierte Solarenergie-Leistung 49 Gigawatt und würde nach Plänen der Bunderegierung einen Anstieg von 17 Prozent bedeuten. Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten zur Verteilung des Solarstroms ausgebaut, sowie die Bedingungen für den Photovoltaik-Mieterstrom optimiert werden. Nach Meinung des Hauptgeschäftsführers von BSW-Solar, Carsten Körnig, sollte das Ziel sein, bereits bis Mitte der 2020er Jahre etwa 100 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zu installieren, um die Klimaziele zu erreichen. Ebenso appelliert der Bundesverband Solarwirtschaft an die Bundesregierung, den 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung zu beseitigen. Auch im Wärmesektor sollten die Förderkonditionen für EE-Heizungen zügig verbessert und gesetzlich verbindliche Mindeststandards im Bereich Heizungssanierung verabschiedet werden. Mit der Nutzung der bewährten und preisgünstigen Klimaschutztechnik können Treibhausgasemissionen um ein Vielfaches minimiert werden. Quelle: BSW-Solar © fotolia.de


Urteil: Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen :


Nach der Durchführung von Modernisierungsarbeiten eines Mehrfamilienhauses in Berlin, möchte die Vermieterin eine Mieterhöhung geltend machen. An der im Jahre 1929 erbauten Immobilie ließ die Vermieterin Dämmungsarbeiten an der Außenfassade sowie der obersten Geschossdecke durchführen, vergrößerte die Balkone um fünf Quadratmeter und veranlasste, dass ein stillgelegter Fahrstuhl wieder in Betrieb genommen wurde. Die Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen sollten auf die Mieter umgelegt werden. Einer der Mieter klagte gegen die Mieterhöhung und bezog sich auf die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgeschriebene Härtefallregelung (§ 559 Abs. 4), denn der allein lebende Bezieher von Arbeitslosengeld II kann sich die Miete finanziell nicht leisen (AZ VIII ZR 21/19). Bisher bezahlte er für seine knapp 86 Quadratmeter große Wohnung, in der er bereits seit seinem fünften Lebensjahr wohnt, eine monatliche Kaltmiete von 574,34 Euro zzgl. 90 Euro Heizkostenzuschuss. Diese soll nach den Modernisierungsmaßnahmen um 240 Euro monatlich erhöht werden. Die Höhe des Arbeitslosengeldes des Mieters liegt zu dem Zeitpunkt bei 463,10 Euro. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in diesem Fall die Annahme eines Härtefalls gebilligt und berücksichtigt ebenfalls die Verwurzelung des Mieters, wonach er nicht in eine ihm von Amtswegen zustehende kleinere Wohnung ziehen muss. Das Landgericht Berlin muss allerdings noch prüfen, ob der Mieter sich auch nach § 559 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 und 2 BGB auf die Härtefallregelung beziehen kann. Demnach soll geprüft werden, ob sich das Mehrfamilienhaus mit den Modernisierungsmaßnahmen nur in einen „allgemein üblichen Zustand“ versetzt wurde oder ob die Vermieterin zur Modernisierung der Immobilie gezwungen war. Quelle: BGH © fotolia.de


Die Vorteile eines Mehrgenerationenhauses:


Ein Mehrgenerationenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass mehre Generationen einer Familie gemeinsam unter einem Dach wohnen, aber jeder seine eigene abgeschlossene Wohnung hat. Meistens handelt es sich bei der Immobilie um ein Zweifamilienhaus, das so konzipiert ist, dass zwei Generationen gemeinsam, aber dennoch privat zusammen leben können. Ob einige Wohnbereiche zur gemeinsamen Nutzung ausgebaut werden oder die Wohneinheiten komplett voneinander getrennt sind, kann individuell entschieden werden. Heutzutage kann ein Mehrgenerationenhaus sowohl als Massivhaus als auch als Fertighaus gebaut werden. Die Vorteile eines Fertighauses sind die verhältnismäßig schnelle Fertigstellung sowie die meist günstigere und besser kalkulierbare Bauweise. Auch wenn die Qualität von Fertighäusern nicht die Qualität von einem Massivbau erreicht, hat sie sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Allerdings ist der Wiederverkaufswert eines Mehrgenerationen-Fertighauses immer geringer als der eines Massivhausbaus. Lebt man in zwei Generationen zusammen, teilt man sich die Bau- und Reparaturkosten sowie die Kosten für das Grundstück. Der soziale und gemeinschaftliche Gedanke hinter einem Mehrgenerationenhaus hat auch viele Vorteile. So können beispielsweise die Eltern auf die Enkelkinder aufpassen und im Alter von ihren Familienangehörigen betreut oder gepflegt werden. Unabhängig von dem emotionalen Wert, spart man bei dieser Wohnform zudem Kosten für ein Pflegeheim oder eine Kinderbetreuung. Quelle: Bauratgeber Deutschland © photodune.net


Studie: Studentisches Wohnen wird immer teurer:


Der Studentenwohnreport 2019 vom Finanzbetrieb MLP in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft untersucht die Wohnraumsituation und die Mietpreise im Bereich Studentisches Wohnen in 30 deutschen Universitätsstädten. Die Ergebnisse der Studie weisen nicht nur einen großen Wohnraummangel von Studentenwohnungen auf, sondern auch einen schnelleren Anstieg von Mietpreisen im Vergleich zum Gesamtmarkt. Noch nie waren die Mietpreise für Studentenwohnungen so hoch wie aktuell. Während sich jedes Jahr immer mehr Studenten akkreditieren, stagniert die Anzahl der Wohnheimplätze und des Nettoeinkommens der Studenten. Durchschnittlich 900 Euro verdient ein Student für seinen Lebensunterhalt, während er beispielsweise in München für seine Studentenwohnung knapp 720 Euro Miete zahlen muss. Die Studie zeigt, dass die Mietpreise für eine 1995 erbaute Musterwohnung von etwa 30 Quadratmetern mit normaler Ausstattung innerhalb eines Jahres um 4,6 Prozent gestiegen sind. Im Gesamtdurchschnitt aller deutschen Städte zahlen Studenten 403 Euro für eine Studentenwohnung. Einer der Gründe für die hohen Mietpreise liegt darin, dass nicht nur Studenten auf der Suche nach zentral gelegenen und kleinen Wohnungen sind, sondern auch Pendler, Senioren und Erwerbstätige. Auch die Preise für WG-Zimmer steigen kontinuierlich an. So reicht der im Wintersemester 2019/2020 erhöhte Bafög-Wohnungszuschlag auf den Höchstsatz von 325 Euro im Monat auch nicht aus, um das Studentenleben bestreiten zu können. In zwei Dritteln der untersuchten Städte kann von dem Bafög-Satz noch nicht einmal die Miete einer durchschnittlichen Wohnung bezahlt werden. Quelle: MLP © photodune.net


Tipp: Worauf Sie bei einem Hausanbau achten müssen:


Wer die Wohnfläche seines Hauses erweitern möchte, muss sich zunächst über die rechtlichen Bestimmungen bei den zuständigen Baubehörden erkundigen. Denn sowohl kleine Baumaßnahmen als auch ein großer Umbau haben stets Auswirkungen auf die Bausubstanz und Statik des Hauses. Oftmals muss die vorhandene Substanz mit der neuen Bausubstanz abgestimmt werden. Um Bauschäden, wie Risse oder Fugenbildungen zu vermeiden, sollte ein Architekt oder Fachmann zurate gezogen werden. Zudem kennt sich ein Architekt mit den Regelungen und den Bebauungsplänen der zuständigen Behörde aus. Der Anbau in einem Reihenhaus oder einer Doppelhaushälfte weist weitaus weniger Möglichkeiten auf, als bei einem freistehenden Einfamilienhaus. Dennoch kann mit dem Anbau eines Erkers oder eines Wintergartens zusätzliche Fläche geschaffen werden, die die vorhandenen Räumlichkeiten vergrößert. In einem eigenständigen Gebäude können beispielsweise Wände entfernt und Räume zusammengeführt werden. Eine angebaute Einliegerwohnung kann vermietet oder als Büro genutzt werden und getrennte Zugänge zu der Haupt- und Anbauwohnung bieten die gewünschte Privatsphäre. Bei den Baumaßnahmen eines Anbaus muss vor allen Dingen die Statik stimmen. Für den Übergang des Alt- und Neubaus müssen Wärmebrücken sorgfältig eingebaut werden, damit langfristig keine Bauschäden entstehen und kein Wärmeverlust stattfindet. Zu empfehlen ist außerdem, während des Anbaus auch den Altbau energetisch zu sanieren und das Dach und die Außenwände zu dämmen oder alte Fenster auszutauschen. Auch ein veraltetes Heizsystem sollte modernisiert oder ausgetauscht werden. Quelle: Bau Welt © photodune.net


Austausch der alten Gasheizung gegen einen energieeffizienten Brennwertkessel :


Wer plant, seine alte Gasheizung zu modernisieren, möchte nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, sondern auch Kosten sparen. Eine Möglichkeit für ein zukunftssicheres Heizsystem, ist der Austausch des alten Heizkessels mit einem modernen Brennwertkessel. Der fossile Brennstoff ist ein Gasgemisch, das zu 99 Prozent aus Methan besteht. In Deutschland gehört Erdgas zu einem der wichtigsten Energieträger für die Beheizung und die Warmwassergewinnung in Wohngebäuden. So kann ein modernes Brennwertgerät im Vergleich zu einem Standardkessel jedes Jahr bis zu 30 Prozent Energie sparen. Allein der Brennwerteffekt bringt eine Energieeinsparung von zehn Prozent mit sich. Beim Einbau eines neuen Brennwertkessels wird in den Schornstein eine Abgasleitung eingebaut. So wird das Mauerwerk durch ein Kunststoff- oder Edelstahlrohr vor Feuchtigkeitsbildung geschützt. Denn ein Brennwertkessel benutzt die Wärme aus den Heizungsabgasen, die im Schornstein Kondenswasser bilden. Ein Anschluss an das Abwassersystem ermöglicht, dass das Kondenswasser abgeleitet wird. Doch auch der CO2-Ausstoß sowie die Abgabe von Feinstaub und Ruß wird bei einem Brennwertkessel minimiert. Bei Neubauimmobilien lohnt es sich zudem, die Erdgasheizung mit einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe zu ergänzen. In dieser Kombination wird die Energiebilanz des Hauses gesteigert, denn eine Solaranlage kann so viel Wärme erzeugen, dass sie bis zu 60 Prozent der Energie für die des Warmwassersbereitung produzieren kann. So kann das Trinkwasser im Sommer allein über die Solarenergie gewonnen werden. Diverse Förderprogramme unterstützen den Einbau eines Erdgaskessels sowie Solarthermieanlagen. Quelle: Energieeffizienz online/trurnit Energie Tipp © fotolia.de


Vertretung einer Mitglieds in einer WEG-Versammlung:


In einer Wohnungseigentümerversammlung können sich die Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) in der Regel von einer anderen, beliebig ausgewählten Person vertreten lassen. Die WEG einer aus 43 Wohnungen bestehenden Anlage hat in ihrer Teilungserklärung eine Zusatzvereinbarung festgeschrieben, in der die Vertretung lediglich durch den Ehegatten oder die Ehegattin, durch einen anderen Eigentümer aus der Gemeinschaft oder durch den Verwalter stattfinden darf. Der Sinn und Zweck dieser Klausel ist, nur Personen aus dem eigenen Kreis in der WEG-Versammlung zuzulassen und sich somit von gemeinschaftsfremden Einwirkungen freizuhalten. Kommt es zu einer Vertretungssituation, muss der Vertreter zu Beginn der Eigentümerversammlung dem Versammlungsleiter eine Vollmacht vorlegen. Im vorliegenden Fall (AZ V ZR 250/18) ist die Firma T. GmbH Eigentümer von 22 Wohnungen der Anlage. Diese ist eine fast 100-prozentige Tochtergesellschaft einer Managementholding, zu der auch die TA. GmbH gehört. Die TA. GmbH ist bevollmächtigt, das Sondereigentum aller Einheiten zu verwalten. Die anderen 21 Wohnungen gehören verschiedenen Eigentümern. In einer WEG-Versammlung stand das Thema Wiederbestellung des Verwalters an der Tagesordnung. Die T. GmbH sendete zu der WEG-Versammlung eine Mitarbeiterin der TA. GmbH, die eine Vollmacht vorlegte. Diese wurde vom Leiter abgelehnt und die Mitarbeiterin von der Abstimmung über die Wiederbestellung des Verwalters ausgeschlossen. Die Anfechtungsklage der T. GmbH hatte Erfolg, der Ausschluss der Mitarbeiterin wurde als rechtswidrig definiert. Denn laut Urteil ist die erweiterte Vertretungsklausel der Teilungserklärung nicht gefährdet, da es sich bei der Mitarbeiterin nicht um eine gemeinschaftsfremde Person handelt. Vielmehr handelte es sich um eine Mitarbeiterin der TA. GmbH, die von der T. GmbH beauftragt wurde, das Sondereigentum zu verwalten. Quelle: BGH © photodune.net


Was gehört in eine Betriebskostenabrechnung?:


Wer seine Nebenkostenabrechnung überprüfen möchte, sollte sich an der Betriebskostenverordnung (BetrKV) orientieren, denn Nebenkosten sind in Deutschland gesetzlich geregelt. So zählen zu den Betriebskosten alle Auslagen, die durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Wohngebäudes, Grundstücks sowie seiner Anlagen und Einrichtungen entstehen. Dazu gehören Wasser, Abwasser, Heizkosten, Müllbeseitigung, Straßen-, Schornstein- und Gebäudereinigung, Hausmeisterkosten, Aufzug und die Gartenpflege. Ebenso zählt die Grundsteuer von laufenden Lasten des Grundstücks, die Gebäudereinigung, die Gemeinschaftsantenne und das Kabelfernsehen sowie der Allgemeinstrom zu den Nebenkosten. Auch sonstige Kosten wie die Prüfgebühren für den Feuerlöscher zählen zu den Nebenkosten. Zu beachten ist, dass Instandhaltungs- sowie Instandsetzungskosten, die durch Alterung oder Abnutzung des Gebäudes entstehen, nicht zu den Nebenkosten gehören. In einer ordentlichen Betriebskostenabrechnung ist der Abrechnungszeitraum angegeben. Grundsächlich beträgt dieser zwölf Monate. Dieser Abrechnungszeitraum muss sich allerdings nicht auf ein ganzes Kalenderjahr beziehen. Ebenso sollten die Gesamtkosten nach Abzug der Vorauszahlungen und die Zählerstände zu Beginn und Ende des Abrechnungszeitraums aufgelistet werden. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, sich an den Verteilerschlüssel im Mietvertrag zu halten. Bei der Abrechnung der Heizkosten bei einer zentralen Heizungsanlage gilt eine Ausnahme. Hier muss der Vermieter 50 bis 70 Prozent verbrauchsabhängig abrechnen. Quelle: Schöner Wohnen © photodune.net


Studie: Bürovermietung und der Flex-Office-Markt:


Die Nachfrage nach Büroflächen in Deutschland steigt zunehmend und der Trend am Flex-Office-Markt entwickelt sich immer weiter. In der Studie „Flex Space goes beyond“ untersucht das Immobilien-Beratungsunternehmens JLL die Entwicklungen im Bereich Bürovermietung in den Big 7 Städten Berlin Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Köln und Stuttgart. Des Weiteren analysieren die Studienautoren die Entwicklungen der Flex Spaces in den sogenannten zwölf Secondary Cities, u. a. in Nürnberg, Hannover und Essen, wo das Wachstum am stärksten ausgeprägt ist. Noch ist nicht abzusehen, ob die drei Geschäftsmodelle Coworking, Business Center sowie das Hybrid-Modell langfristig Bestand haben, auch wenn die flexible Bürovermietung aktuell schnelles Wachstum aufweist. JLL untersucht in seiner Studie erstmalig die Rentabilität von Flex-Space-Standorten in Bezug auf die Mietausgaben. Während die Büroflächen im Hybrid-Modell an Großunternehmen vermietet werden, hat das Business Center eher konventionelle Büronutzer und private Offices als Zielgruppe. Coworking Spaces setzen auf Kollaboration und Kommunikation und eignen sich vor allen Dingen für Freelancer und Start-up-Unternehmen. Grundsächlich stehen Immobilieneigentümer dem Trend der Felx-Spaces offen gegenüber, auch wenn sich vor allem Fragen zur Nachhaltigkeit des noch jungen Geschäftsmodells stellen. JLL beschreibt drei Modelle für Eigentümer über das Betreiben von Flex-Offices sowie mögliche Kooperationen mit potentiellen Betreibern. So können Eigentümer mit dem Management-Agreement Betreiber mit der Errichtung und dem Betrieb von Felx-Offices beauftragen oder die Büroflächen traditionell vermieten. Die Gründung einer eignen Flex-Marke würde das Portfolio erweitern und neue Einnahmemöglichkeiten bieten. Quelle: JLL © fotolia.de


Bodenbelag für die Haus-, Hof- oder Garageneinfahrt :


Wer eine Haus- oder Garageneinfahrt baut, muss sich Gedanken über den Bodenbelag machen. Denn eine Einfahrt soll nicht nur gut aussehen, sondern vor allen Dingen vielen Belastungen standhalten. Asphalt beispielsweise eignet sich gut für Einfahrten, die regelmäßig befahren werden. Das robuste und lang haltbare Material ist jedoch recht preisintensiv und muss aufwendig verlegt werden. Asphalteinfahrten sind in der Regel in Gewerbegebieten oder im Geschosswohnungsbau zu finden. Einfahrten in Gegenden mit Einfamilienhäusern sind eher mit Kies, Splitt und Schotter ausgelegt oder mit Pflastersteinen ausgelegt. Mehrfamilienhäuser oder Wohnkomplexe haben oftmals eine Betoneinfahrt. Pflastersteine erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Ob aus grauem oder aus eingefärbtem Beton, Einfahrten aus Pflastersteinen lassen sich individuell gestalten, sind relativ günstig und witterungsbeständig. Auch das Verlegen der Pflastersteinplatten lässt sich gut in Eigenregie durchführen. Weisen die Einfahrten eine besondere Form auf, können die Platten gut auf die gewünschten Maße und Formen zugeschnitten werden. Auch Schüttgüter wie Kies, Splitt und Schotter eignen sich gut für Hauseinfahrten. Das in Big Bags angelieferte Material kann nach Belieben auf den abgetragenen Mutterboden ausgelegt werden. Wer es noch kreativer oder bunter mag, entscheidet sich für einen Stempelbodenbelag oder für Rasengittersteine. In den Gittern des Betonbodens kann Rasen gesät und die Einfahrt verschönert werden. Allerdings ist die Pflege von Rasengittersteinen recht aufwendig, denn die Gräser können in die Fugen wachsen. Stempelbeton wird oftmals als Dekorbeton bezeichnet. Viele Eigentümer lassen sich die Hausnummer in den Betonboden einstemmen und individualisieren ihre Haus-, Hof- oder Garageneinfahrt. Quelle: Immowelt AG © photodune.net


Energieeffizienz mit der richtigen Beleuchtung :


Energie im Haushalt sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt und den Geldbeutel tun? Das können Verbraucher ganz leicht auch im Bereich Beleuchtung erreichen. Im Durchschnitt werden acht bis zwölf Prozent der Stromkosten durch das Leuchten im Haushalt verursacht. Wer energieeffiziente Lampen benutzt, kann den Energieverbrauch um bis zu 85 Prozent senken, sagt die Deutsche Energie-Agentur (dena). Besonders Energiesparlampen mit der Energieeffizienzklasse A sowie Lampentypen mit dem EU-Energielabel A++ sind zu empfehlen. So ist beim Einsatz einer A++-Lampe im Vergleich zu einer Lampe mit der Energieeffizienzklasse D eine Energieeinsparung von 88 Prozent zu verzeichnen. LED-Lampen mit den Energieklasse A++ oder A+ sowie Energiesparlampen mit der Klasse A haben bei einem geringen Energieverbrauch nicht nur dieselbe Leuchtkraft wie gängige Lampen, sondern mit bis zu 15.000 Stunden Leuchtzeit auch eine lange Lebensdauer. Die im Haushalt oft eingesetzten Halogenlampen sind mit der Effizienzklasse C oder D gekennzeichnet. Achtet man zusätzlich darauf, nur in denjenigen Räumen Licht anzuschalten, in denen man sich befindet und verzichtet auf zusätziche Beleuchtung, wie beispielsweise eine Festbeleuchtung zu Weihnachten, lassen sich ebenfalls Kosten sparen. Außerdem sollten Lampen regelmäßig gereinigt werden, denn staub- und schmutzfrei verbrauchen sie weniger Energie. Wer zudem die Wände in seiner Wohnung oder in seinem Haus weiß streicht, steigert die Energieeffizienz. Denn helle Wände reflektieren das einfallende Licht und lassen Räume heller erscheinen.  Quelle: EnBW © photodune.net


Dossiers zu Rechtsfragen im Bereich Smart Cities:


Um Städte und Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten zu unterstützen, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fünf Dossiers veröffentlicht, die sich mit rechtlichen Fragen in der Entwicklung von Smart Cities beschäftigen. Die Dossiers sollen zum einen ein Bewusstsein für Rechtsangelegenheiten bei Digitalisierungs-Projekten schaffen. Zum anderen sollen sie Städten und Kommunen mit Lösungsempfehlungen beim Ausbau ihrer Projekte unterstützen. Das Dossier „Anforderungen und Möglichkeiten des Vergaberechts“ beschäftigt sich mit Fragen zum Vergaberechts und den rechtlichen Bestimmungen bei der Vergabe von Aufträgen an private Wirtschaftsunternehmen. Um die Entscheidung hinsichtlich der Rechtsform von privaten und öffentlich-rechtlichen Organisationsformen zu erleichtern, dient das Dossier „Welche Rechts- und Organisationsform wählen?“. Bezugnehmend auf das Vergaberecht wird in diesem Dossier erläutert, ob eine Genossenschaft, eine GmbH, ein Zweckverband oder ein Eigenbetrieb gegründet werden sollte. Das Dossier „Potentiale und Grenzen des Kommunalwirtschaftsrecht“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Bestimmungen im Bereich Wirtschaftsrecht in Ländern und Kommunen. Hier wird aufgezählt, welche Voraussetzungen Kommunen erfüllen müssen, um wirtschaftsfähig zu werden. Fragen zur Datenweitergabe werden im Dossier „Kommunale Daten nutzen und in Wert setzen“ beantwortet. Das Dossier „Daseinsvorsorge und digitale Teilhabe sichern“ gibt Auskunft zu rechtlichen Angelegenheiten, die sich aus der Weiterentwicklung der Digitalisierung entwickeln. Quelle: BBSR © fotolia.de


Heizkörper vor Rost und Schmutz retten:


Wer seine in die Jahre gekommenen, rostigen Heizkörper erneuern möchte, sollte den Anstrich vor der Heizsaison durchführen. Denn die gestrichenen Flächen dürfen beim Abtrocknen nicht heiß werden. Die herbstlichen Temperaturen eignen sich außerdem gut zum Lüften der Räume, um den Farbgeruch schnell zu verbannen. Gut zu wissen ist, dass die Heizkörper zum Lackieren nicht abmontiert werden müssen. Bevor es ans Streichen geht, sollten Anschlüsse und Ventile abgeklebt und der Boden sowie die Wände mit Folie ausgelegt und vor Lackspuren geschützt werden. Mit feinem Schleifpapier können der alte Lack, Rost und Schmutz abgetragen werden. Anschließend sollten auch die Übergänge zum alten Lack sauber abgeschliffen und die Oberfläche mit Schleifpapier angeraut werden. So bleibt die neue Farbe am Heizkörper dran und blättert im Laufe der Zeit nicht ab. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sollte der Heizkörperlack dünn auf die Oberfläche aufgetragen werden, wahlweise bietet Lack aus der Spraydose eine gute Alternative. Zu beachten ist, dass jede Farbschicht die Wärmezufuhr beeinflusst und somit Einfluss auf die Heizkosten hat. Für das Lackieren von Heizkörpern sollte Acryl- oder Alkydharzlack verwendet werden. Entscheiden Sie sich für eine Spraydose, sollten Sie den Lack sowohl horizontal als auch vertikal und diagonal auftragen. So entsteht eine gleichmäßig lackierte Fläche auf Ihren Heizkörpern. Beachten Sie diese Tipps, werden hartnäckiger Schmutz, abgeblätterter Lack, Blasen oder Roststellen bald Geschichte sein. Quelle: Hausjournal © photodune.net


Immobilien als Altersvorsorge:


Die Landesbausparkasse (LBS) hat das Marktforschungsunternehmen Kantar TNS damit beauftragt, 2.000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Altersvorsorge zu befragen. Laut den Umfrageergebnissen sagen zwei Drittel der Befragten aus, dass der Besitz einer Immobilie für sie die beste Altersvorsorge darstellt. Für die Mehrheit der Befragten ist der Immobilienbesitz im Alter sogar beliebter als eine private Renten- oder Lebensversicherung. Vor allem Befragte unter 30 Jahren meinen, dass eine zusätzliche Altersvorsorge notwendig ist, um später ihr Leben im Ruhestand finanzieren zu können. Zu benennen ist allerdings, dass sich zwei Drittel der jüngeren Generation noch nicht um eine private Altersvorsorge bemüht haben. Damit mehr junge Menschen in Wohneigentum investieren, müsste die Politik tätig werden, so die LBS. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, die Wohnungsbauprämie anzuheben, sodass mehr junge Menschen möglichst früh anfangen, für ihr Eigentum zu sparen. Die Einschätzung, eine private Altersvorsorge fürs Alter sei notwendig, bestätigen auch die Umfrageergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zum Thema Wohnkostenbelastung von Menschen im Alter von über 65 Jahren. Demnach wurde im Untersuchungsjahr 2016 die Höhe des Anteils des Nettoeinkommens errechnet, der für Wohnkosten ausgegeben wird. Während Mieterhaushalte im Durchschnitt 34 Prozent ihres Nettoeinkommens aufwenden mussten, waren es bei Eigentümern lediglich 15 Prozent. Quelle: LBS/DIW © photodune.net


Barrierefreies Badezimmer:


Längst sind barrierefreie Badezimmer in zahlreichen Neubauimmobilien zu finden. Auch in die Jahre gekommene Bäder in Bestandsimmobilien werden hinsichtlich der barrierefreien Bestimmungen umgebaut. Doch wodurch zeichnet sich Barrierefreiheit aus und worauf müssen Eigentümer beim Umbau achten? Die Anforderungen eines barrierefreien Badezimmers sind in der DIN 18040-2 festgeschrieben. Diese beschreiben sowohl die Mindeststandards als auch die erweiterten Anforderungen für Rollstuhlfahrer und dienen als gute Grundlage für die Planung von Baumaßnahmen. Problematisch ist allerdings, dass sich die Anforderungen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, weshalb ein Sanitärfachmann oder Architekt vor den Baumaßnahmen zurate gezogen werden sollte. Für den Umbau von bereits bestehenden Bädern ist die DIN 18040-2 nicht vorgeschrieben. Grundsächlich sollte ein Badezimmer so groß gebaut werden, dass im Falle einer Pflegesituation oder der Begehung von zwei Personen ausreichend Bewegungsfläche vorhanden ist. Es ist von Vorteil, eine Tür mit einer Breite von mindestens 90 Zentimetern einzubauen. Die Fenster sollten sich einfach öffnen und schließen lassen. Bedienungselemente wie Schalter, Steckdosen oder Heizkörperthermostate sollten auf einer Höhe von 85 Zentimetern über dem Fußboden befestigt werden. Die Dusche eines barrierefreien Badezimmers muss bodeneben sein und einen rutschhemmenden Bodenbelag haben. Unter dem Waschbecken sollte kein Waschschrank angebracht werden, damit die Möglichkeit zum Waschen auch im Sitzen gewährleistet wird. Quelle: Bautipps © photodune.net


Regenerativer Strom mit Power-to-Gas Anlagen:


Power-to-Gas Anlagen ermöglichen die Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom aus Wind und Sonne in großen Mengen. So kann der überschüssige Ökostrom nach Bedarf zu einem anderen Zeitpunkt verwendet werden. Power-to-Gas Anlagen bieten außerdem die Möglichkeit, den Ökostrom wieder in Wasserstoff und Methan umzuwandeln. Der gespeicherte Strom kann beispielsweise für die Erzeugung von Wärme, für den Verkehr oder im Industriesektor verwendet werden. Zurzeit werden in Deutschland in unterschiedlichen Forschungsprojekten Power-to-Gas Anlagen entwickelt und getestet. Auch Zukunft ERDGAS, eine Initiative von Unternehmen aus der Gaswirtschaft, setzt sich für die Entwicklung ein und verfolgt das Ziel, die Verfahren langfristig zu standardisieren und zu normieren. So soll aus den Power-to-Gas Anlagen künftig ein wirtschaftsfähiges Modell entstehen. Doch wie funktionieren Power-to-Gas Anlagen? Im Wesentlichen wird Wasser in die Gase Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Der Wasserstoff wird als Energieträger im Erdgassystem gespeichert. Somit wird die gewonnene grüne Energie direkt speicherfähig in das Erdgassystem eingespeist und Nutzern zur Verfügung gestellt. Die aktuelle Gesetzeslage besagt, dass der erzeugte Ökostrom dem Erdgas zu fünf Prozent beigemischt werden kann. Wahlweise kann dieser zu synthetischen Erdgas weiterverarbeitet und in dieser Form dem System unbegrenzt beigemischt werden. Quelle: Zukunft ERDGAS e. V. © photodune.net


Tipp: So machen Sie Ihr Haus winterfest:


Bevor der Winter Einzug hält, sollten Immobilienbesitzer überprüfen, ob ihr Haus oder ihre Wohnung für die kalte Jahreszeit gerüstet sind. Mit einem Schnelltest des Verbraucherschutzverbandes „Wohnen im Eigentum“ (WiE) können kleine Schäden frühzeitig entdeckt und behoben werden, bevor sie zu großen Schäden werden und teure Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen nach sich ziehen. So ist es zunächst wichtig, einen Blick auf die Außenfassade zu werfen und zu überprüfen, ob die Hauswand Risse, hohle Stellen oder Abplatzungen aufweist. Kleine Haarrisse im Putz oder Abplatzungen sollten sofort repariert werden. So verhindern Eigentümer, dass Wasser ins Mauerwerk eindringt und im Inneren Schimmel verursacht. Auch der Lack an Türen, Fenstern und Balkonen sollte inspiziert werden, damit sich das Holz nicht verzieht oder verfault. Bewohner sollten außerdem Moos und anderen Bewuchs auf Balkonen und Terrassen vor dem Wintereinbruch entfernen. Denn bildet sich Frost, haben die Wurzeln eine Sprengwirkung und verursachen Risse. Auch das Dach sollte gründlich überprüft werden. Denn lose Dachziegel stellen eine Gefahr für die Passanten dar und behindern die Verkehrssicherheit. Die Dachkonstruktion muss dicht sein, damit kein Regenwasser in die Dachdämmung eindringt. Sammelt sich in der Dämmung Feuchtigkeit an und verursacht feuchte Stellen an den Wänden oder der Decke, ist der Schaden bereits groß und eine aufwendige Sanierung notwendig. Hingegen kann die Reinigung der Dachrinne und der Rohre vom Eigentümer selbst übernommen werden. Um die Effizienz der Heizkörper zu steigern, ist das Entlüften der Heizung jedes Jahr zu empfehlen. Quelle: WiE © fotolia.de


Bodenbelag aus Kork:


Kork ist elastisch, wasserundurchlässig und besitzt eine isolierende Wirkung. So erfüllt ein Bodenbelag aus Kork nicht nur viele praktische Eigenschaften, sondern verleiht dem Raum auch eine schöne Optik. Ganz gleich ob im Holz-, Stein- oder Betondesign, Korkfliesen und Korkparkett gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Auch abstrakte Drucke lassen sich auf Korkböden ganz nach Wunsch leicht realisieren. Ähnlich einem Laminat- oder Klick-Linoleum-Boden lässt sich Korkfertigparkett mit etwas handwerklichem Geschick auch in Eigenregie verlegen. Wichtig ist ein fester, sauberer und ebener Untergrund, damit der Boden keine Ungleichmäßigkeiten aufweist. Deshalb sollten Reste von Teppich- oder PVC-Böden akkurat entsorgt werden. Anschließend werden die versiegelten Korkdielen ineinander geklickt oder miteinander verklebt. Wer sich für einen Klebekork entscheidet, muss den Korkboden mit dem Untergrund verkleben und anschließend versiegeln. Der Vorteil von Korkfertigparkett ist, dass sich dieses schnell und sauber wieder entfernen lässt. Für die Reinigung des Korkbodens sollten bestenfalls natürliche Öle verwendet werden oder der Boden sollte gewachst werden. Nach Wunsch kann ein Korkboden auch abgeschliffen und neu versiegelt werden. Um die Räumlichkeiten sauber zu halten reicht es aus, den Boden gelegentlich zu wischen oder zu saugen. Besonders für Allergiker und Asthmatiker eignet sich ein Bodenbelag aus Kork besonders gut, denn der natürliche Rohstoff nimmt weder Staub noch Milben auf und ist zusätzlich vollständig recyclebar. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de


Investitionen im Bereich Co-Living in deutschen Großstädten:


Der Trend zu Co-Living-Apartments ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Denn es ist nicht nur das steigende Bedürfnis nach sozialen Kontakten und einem Gemeinschaftsgefühl, dass das Interesse der Menschen nach Co-Living weckt. Auch zahlreiche Vorzüge, wie beispielsweise flexible Mietverträge, maßgeschneiderte und effiziente Apartments mit moderner Einrichtung, zahlreichen Gemeinschaftsflächen und Extra-Services machen den Hype um Co-Living-Apartments aus. Ganz gleich, ob für eine Woche oder langfristig für mehrere Monate oder Jahre, die Apartments können nach Wunsch und Bedürfnis gemietet werden. Meist befinden sich die Anlagen in zentralen Lagen und beherbergen ein Fitnessstudio, Waschräume und nach Bedarf auch einen Zimmerreinigungsservice. Kulturelle Veranstaltungen und Coworking-Spaces steigern das Gemeinschaftsgefühl und die sozialen Kontakte. Vorreiter in der Entwicklung und Realisierung von Co-Living-Wohnapartments sind der alternative Immobilienentwickler „The Collective“ aus Großbritannien sowie „Venn“ aus Israel. In den nächsten Jahren planen die Immobilienunternehmen mehrere Projekte in Deutschland. So sollen zunächst in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart tausende neue Projekte entwickelt werden. Auch die Revitalisierung von Bestandsgebäuden ist in Planung. Der Firmensitz soll in Berlin sein. Die Geschäftsleitung des deutschen Teams ist auch an der Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern interessiert. Quelle: The Collective © photodune.net


Gestaltungsmöglichkeiten von Hausfassaden:


Hausfassaden gibt es aus unterschiedlichen Materialien und Eigenschaften. In Deutschland sind vor allen Dingen Fassaden aus Putz und Holz besonders beliebt. Kein Wunder, denn gerade Putz ist nicht nur günstig, sondern sorgt für eine gute Wärmedämmung, ist wasserabweisend und bietet guten Schall- und Brandschutz. Je nach Belieben werden der aus Sand, Marmor-Kies oder Kunststoffpartikeln bestehenden Putzmasse weitere Bindemittel und Zusatzstoffe hinzugemischt, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist. Unterschiedliche Putzarten, wie beispielsweise Reibeputze oder Kratzputze, bestimmen die Optik der Hausfassade. Ob aus Kiefer, Fichte oder Lärche, Holzfassaden sind nicht nur schön anzusehen, sondern zeichnen sich bei guter Pflege durch eine besonders lange Lebensdauer aus. Auch Eigenheime aus Stein können mit einer unbehandelten oder lasierten Holzfassade gestaltet werden. Nach Bedarf besteht sogar die Möglichkeit, eine Wärmedämmungssystem zu integrieren. Je nach Geschmack haben unbehandelte Holzfassaden eine besondere Wirkung. Wichtig ist allerdings, dass das Regenwasser schnell abläuft und die Holzfassade schnell trocknet. Dafür ist der Einbau einer Hinterlüftung zu empfehlen. Neben den Außenwänden aus Putz und Holz, gibt es auch Keramik- und Glasfassaden sowie aus Klinker oder Metall bestehende Fassaden. Auch eine Wand aus Sandstein oder eine grüne Fassade aus Efeu oder wildem Wein bietet neben optischen Besonderheiten auch andere Eigenschaften. So schützt eine begrünte Fassade vor Schall, Kälte und Hitze und ist kostengünstig. Der Nachteil einer grünen Fassade ist die aufwendige Pflege, eine Sandsteinfassade hat in der Regel nicht ausreichend Wärmeschutz. Quelle: Immowelt AG © photodune.net


Klimapaket der Bundesregierung und die geplanten Klimamaßnahmen:


Mit dem von der Bundesregierung verabschiedeten Beschluss zum Klimapaket will der Bund etwa 54 Milliarden Euro für Klimamaßnahmen bereitstellen. Das Eckpunktepapier für das Klimaschutzprogramm 2030 beinhaltet 66 Vorgaben, die bis 2032 umgesetzt werden sollen. Sollte auch der Bundesrat dem Klimapaket zustimmen, müssen für die Umsetzung vieler Vorgaben Gesetze, Normen und Verordnungen geändert werden. Im Immobilienbereich soll demnach beispielsweise der Gebrauch von Ölheizungen ab 2026 verboten werden, dafür sollen Maßnahmen des energetischen Sanierens erhebliche Steuervorteile genießen. Um den hohen CO2-Austoß zu minimieren, muss der Wärmebedarf in Gebäuden so heruntergefahren werden, dass möglichst ein klimaneutraler Gebäudebestand realisiert wird. Demnach sollen mehr Gelder für den Austausch oder die Aufrüstung von ineffizienten Heizungen, alten Fenster und schlechter Dämmung bereitgestellt werden. Das Eckpunktepapier der Bundesregierung beinhaltet neben der Bezuschussung von seriellen energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und der Möglichkeit zur steuerlichen Abschreibung auch die Erhöhung der Förderung von KfW-Effizienzhäusern. Wichtig sei ebenfalls die Überprüfung der aktuellen energetischen Standards, welche für 2023 geplant ist. Auch im Bereich Mieterstrom sollen die Rahmenbedingungen verbessert werden und die Förderung soll bis 2023 verlängert werden. Quelle: Bundesregierung © photodune.net


Urteil: Abfällen von Birken auf dem Nachbargrundstück nicht erforderlich:


In einem Nachbarschaftsstreit (AZ V ZR 218/18) fordert ein Eigentümer eines Wohnhauses in Baden-Württemberg seinen Nachbarn dazu auf, drei sich auf dem Nachbargrundstück befindliche Birken zu beseitigen. Sollten die etwa 18 Meter hohen Bäume nicht entfernt werden, verlangt er eine monatliche Entschädigungszahlung von 230 Euro in den Monaten Juni bis November eines jeden Jahres. Grund seien der Pollenflug und die aus den Zapfen herausfallenden Samen und Früchte sowie das Abfallen der Blätter, Zapfen und Birkenreiser, die das Grundstück des Klägers beeinträchtigen. Durch die „natürlichen Immissionen“ hätte er einen erheblichen Reinigungsaufwand. Nachdem die Klage zunächst vom Amtsgericht Maulbronn abgewiesen wurde, ging der Kläger in Berufung. Das Amtsgericht begründete das Urteil damit, dass der Grundstückseigentümer für die natürliche Einwirkung auf das Nachbargrundstück nicht verantwortlich sei, denn die Birken halten den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von zwei Metern zum Nachbargrundstück ein und stehen damit mit den landesrechtlichen Vorschriften im Einklang. Mit der Berufungsklage vor dem Landesgericht Karlsruhe hatte der Kläger zunächst Erfolg. Denn nach § 906 Abs. 2 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches sei der Kläger zwar zur Duldung verpflichtet, die Birken seien allerdings nicht ortsüblich und müssten deshalb entfernt werden. Diesem Urteil widerspricht der Bundesgerichtshof. Denn solange der gesetzlich festgeschriebene Mindestabstand zum Nachbargrundstück eingehalten wird, kann der Beklagte nicht als „Störer“ benannt werden. Da die Bäume gesund sind und den Mindestabstand einhalten, ist der Beklagte letztlich nicht für die „natürlichen Immissionen“ verantwortlich. Quelle: BGH © photodune.net


Trend: Hausboote und Floating Homes:


Hausboote und Floating Homes liegen nicht nur bei Urlaubern hoch im Trend, sondern können auch gut als Wohnraum genutzt werden. Während ein Hausboot flexibel ist und an verschiedenen Orten anlegen kann, ist ein Floating Home auf einem Ponton gebaut und fest mit dem Boden verankert. Auch die Verbindung zu Leitungen für Strom-, Wasser- und Abwasser sind fest installiert. Oftmals brauchen Floating Homes eine Baugenehmigung, denn vor den Ämtern gelten Floating Homes, im Gegensatz zu Bootshäusern, nicht als Fahrzeug. Hausboote hingegen können sowohl einen festen Liegeplatz haben als auch von Ort zu Ort bewegt werden. Auch wenn die Liegeplätze vieler Häfen oftmals nicht breiter als vier Meter sind, gibt es bereits zahlreiche, die ihre Anliegerflächen den Hausboot-Maßen angepasst haben. Liegt das Hausboot an einem privaten Liegeplatz, ist ein Anschluss für Wasser und Strom sowie ein Landzugang notwendig. Oftmals benötigen private Liegeplätze auch eine Baugenehmigung. Dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Viele Hausboot Besitzer geben ihr schwimmendes Zuhause an einen Charter und zur Vermietung frei. So können sie nicht nur Steuern sparen, sondern auch lukrative Mieteinnahmen erzielen. Eigentümer können auf diese Weise die Betriebskosten steuerlich geltend machen. Voraussetzung dafür ist, dass sie nicht mehr als zehn Prozent des Jahres in dem Hausboot wohnen. Aufgrund der großen Beliebtheit bewegen sich die Mietpreise, je nach Ausstattung des Bootes, zwischen 800 und 2.000 Euro pro Woche. Quelle: nauting LIVING © fotolia.de


Studie: „Demand and Disruption in Global Cities“:


Laut der Studie „Demand and Disruption in Global Cities“ des Immobiliendienstleisters JLL in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen „The Business of Cities“ gehören Berlin und München zu den Top 20 der globalen Zukunftsmetropolen und ziehen das Interesse von Immobilieninvestoren stark auf sich. Anhand von mehr als 500 Kennzahlen wurde in der Studie untersucht, welche Faktoren eine Stadt attraktiv für Investoren und Bewohner machen. Nachhaltigkeit und eine hohe Lebensqualität, sowie eine gute Infrastruktur und Arbeitsmärkte spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch Wirtschaftswachstum und Innovation machen Städte der Zukunft aus. Die Großstadt Berlin liegt in dem Gesamtranking der Studie auf Platz 14. Im europäischen Vergleich ist Berlin sogar Spitzenreiter im Bereich Technologie und Innovationskraft. Die Entwicklungen und der Arbeitsmarkt im Finanztechnologie-Sektor und E-Commerce sowie im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain ziehen viele Studenten und junge Talente nach München. Die Nachfrage nach Büroflächen steigt von Jahr zu Jahr. Die bayerische Landeshauptstadt München rankt in der JLL Studie auf Platz 17 und zeichnet sich als Zentrum für innovative Technologie- und Versicherungsdienstleistungen aus. Eine Vielzahl von renommierten Unternehmen, wie beispielsweise Microsoft, die ihren Sitz in München haben, lassen die Nachfrage auf dem Büromarkt stetig ansteigen. Während die Anzahl der leerstehenden Büros auf einem Tiefstand ist, sind die Mietpreise in den letzten fünf Jahren um ein Viertel gestiegen. Ebenso ziehen neue Geschäfts- und Wohnungsmärkte sowie der Ausbau der Infrastruktur und urbanen Mobilität internationale Investoren nach München. Quelle: JLL © photodune.net


Bestandsimmobilien: Abriss und Neubau oder energetische Sanierung?:


Wer in den Besitz eines alten Hauses kommt oder bereits Eigentümer ist, muss in der Regel viel Aufwand in den Umbau und die Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen stecken. Deshalb rät der Verband der privaten Bauherren (VPB) Eigentümern eines Altbaus oftmals eher zu einem Abriss und Neubau der Immobilie als zu einer aufwändigen Sanierung. Vor allem Häuser aus den 60er und 70er Jahren, die zurzeit vermehrt zum Verkauf angeboten oder geerbt werden, haben eine schlechte Energiebilanz. Nach Einschätzung des VPB ist es nur dann lohnenswert über eine Sanierung nachzudenken, wenn die Immobilie Eigentümern ausreichend Platz bietet und ihren Wohnvorstellungen entspricht. Ein Sanierungsgutachten gibt Auskunft darüber, ob sich die energetische Sanierung finanziell lohnt. Oftmals ist das allerdings nicht der Fall. Denn ob Ketten- oder Reihenhäuser, kleine Bungalows oder Atriumhäuser, viele der Altbauten weisen zahlreiche bauliche Mängel auf. So bestehenden die dünnen Außenwände aus nicht dämmenden Hohlblock- oder Bimssteinen und auch die Flachdächer sind nicht gedämmt. Große einfach verglaste Fenster und Elektrospeicherheizungen sorgen auch für eine schlechte Energiebilanz. Bungalowdächer beispielsweise bestehen aus einer Kalkdachkonstruktion und sind schlecht abgedichtet. Diese müssen demnach komplett entfernt und neu aufgebaut werden. Erst mit der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahre 1977 wurden energiesparende Baustoffe eingesetzt und Häuser energieeffizienter gebaut. Da die Sanierung eines Altbaus oftmals sehr aufwendig und kostspielig ist, sind Abriss und Neubau laut VPB die bessere Alternative. Quelle: VPB © fotolia.de


Heizkostensysteme im Vergleich:


Um Verbrauchern einen Überblick über die verschiedenen Heizkostensysteme zu geben und ihnen die Entscheidung zwischen einer Gas- oder Ölheizung, einer Wärmepumpe, Solarthermie oder Pelletheizung zu erleichtern, vergleicht der Onlinedienst energiesparen-im-haushalt.de den Verbrauch von Heizkosten inklusive der Investition und Inbetriebnahme der unterschiedlichen Systeme in einem Zeitraum von 20 Jahren. Dabei erfreuen sich vor allem die Pelletheizung und die Wärmepumpe in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Holzpellets verbrauchen beim Verbrennen nicht nur wenig CO2, sondern sind auch günstig im Erwerb. In der Bedienung unterscheidet sich die energiefreundliche und moderne Pelletheizung kaum von der Bedienung einer Öl- oder Gasheizung. Heutzutage gibt es Pelletheizungen in unterschiedlichen Modellen für alle Raumgegebenheiten. Einige von ihnen haben sogar einen Anschluss für eine Solarthermie-Anlage. Auch die Wärmepumpe zeichnet sich durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. Denn sie sammelt Luft aus dem Erdreich, Wasser und der Luft, transportiert sie durch ihr System in das Haus und verteilt die hergestellte Wärme in alle Räume. Wenn das Haus zusätzlich gut wärmeisoliert ist, bleibt es auch an kalten Tagen warm. Auch wenn die energieschonenden Wärmesysteme in der Anschaffung und Installation preislich über dem Preis der Öl- oder Gasheizung liegen, zahlt sich ihr Einsatz langfristig aus. Sowohl für die Umwelt als auch im Preis. Quelle: Energiesparen-im-Haushalt © photodune.net


Gesetzesentwurf: Verlängerung des Betrachtungszeitraums für ortsübliche Vergleichsmiete:


Um den Anstieg der Mieten zu verlangsamen, hat das Bundeskabinett einen „Entwurf eines Gesetzes zur Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete“ verabschiedet. Demnach soll der Betrachtungszeitraum von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Das Ziel ist, dass sich Schwankungen auf dem Mietwohnungsmarkt nur langsam auf den Mietpreis auswirken. Über den Entwurf muss nun der Bundestag beraten. Auch neu abgeschlossene Mietverträge sind an die ortsübliche Vergleichsmiete gebunden. In Gebieten, in denen die Mietpreisbremse gilt, dürften die Mieten nur maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) ist der Meinung, dass der Gesetzesentwurf der eigentlichen gesetzlichen Grundintention widerspricht. Demnach sollten Vermieter die Mietpreise an die Entwicklungen und die Dynamik des aktuellen Marktes anpassen dürfen. In der Stellungnahme zum Gesetzesentwurf kritisiert der BFW außerdem, dass durch staatliche Eingriffe, wie die Mietpreisbremse, die Mieten bereits gedeckelt seien und weitere Maßnahmen, wie beispielsweise die Verlängerung des Betrachtungszeitraums, verwirrend und nicht mehr notwendig sind. Ebenso stellt der BFW die Frage, ob der Gesetzesentwurf zur Verlängerung des Betrachtungszeitraums mit dem Artikel 14 des Grundgesetzbuchs zum Schutz des Eigentums vereinbar sei. Laut BFW ist es eher zielführend, den vorhandenen qualifizierten Mietspiegel qualitativ zu stärken und seine Rechtssicherheit zu akzeptieren. Quelle: BFW © fotolia.de