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Leben & Wohnen: Grundstücke und Stellplätze für Tiny Houses


Immer mehr Menschen interessieren sich für den Kauf eines Tiny Houses, der auf wenigen Quadratmetern ein Zuhause mit Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad bietet. Eine Terrasse und die Möglichkeit zur Mobilität verleihen dem Leben in einem Tiny House einen besonderen Reiz und ermöglichen den Traum vom Eigenheim zu erschwinglichen Preisen. Ob zur temporären oder langfristigen Nutzung - plant man den Kauf eines Tiny Houses oder ist bereits schon Besitzer, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Grundstück. Die Onlineplattform Livee informiert über alternative Lebensweise und moderne Wohnformen und gibt Tiny House Besitzern Tipps, ein geeignetes Grundstück zu finden.    Tiny Houses dürfen auf einem gekauften oder gepachteten Grundstück, sowie auf einem Stellplatz, z.B. einen Campingplatz abgestellt werden. In diesem Fall ist vor allen Dingen zu prüfen, ob die Platzordnung auf dem jeweiligen Campingplatz „dauerhaftes Wohnen“ erlaubt. Die Landesbauordnung der jeweiligen Bundesländer gibt hierzu Auskunft. Auch „Tiny House Parks“ oder „Tiny House Villages“ bieten Stellplätze an. Wer allerdings lieber ein Grundstück kaufen oder pachten möchte, sollte sich an ein Maklerbüro wenden, eine Anzeige in Immobilienportalen schalten und mit Freunden und Bekannten sprechen. Oft finden sich geeignete Stellplätze auch über Mundpropaganda.   Quelle: livee-living © fotolila.de


Marktdaten: Studie: Trend zum Bau von Hochhäusern und Mikroapartments


Die Studie "Deutschland Real Estate Market Outlook 2019“, herausgegeben von der CBRE verzeichnet auch in diesem Jahr eine hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien. Besonders im Bereich Hochhäuser, sowie Studentenwohnungen und Microliving verzeichnen und prognostizieren Experten eine große Dynamik auf dem deutschen Investmentmarkt.  Aufgrund des Flächenmangels, vor allem in Großstädten, entwickelt sich der Immobilienmarkt stark hin zum Bau von Hochhäusern. Bis 2030 sollen größtenteils in Berlin und Frankfurt am Main 30 Hochhäuser mit einer Mindestgröße von 50 Metern gebaut werden. Da die Baukosten ab 22 Metern enorm steigen, wird es sich bei diesen Immobilien hauptsächlich um Luxusapartments handeln und vor allem die zahlungskräftige Schicht ansprechen.     Aufgrund des derzeitigen niedrigen Angebots im Core-Segement investieren Kapitalanleger in die Projektentwicklung. Dieser Trend ist ebenfalls im Bau von Studentenwohnungen und Mircoliving zu verzeichnen, welches sich inzwischen zu einer eigenständigen Assetklasse etabliert hat. Die guten Prognosen sind auf das Transaktionsvolumen des Jahres 2018 zurückzuführen, das im Vergleich zum Vorjahr um 69% gestiegen ist. Allein 60% des Kapitals davon ist in den Bau von Mikroapartments geflossen.   Quelle: CBRE GmbH © fotolila.de


Baubranche: Kosten für den Bau vom Eigenheim reduzieren


Die LBS Bausparkasse verweist auf eine Studie des Statistischen Bundesamtes, welche die derzeitigen Kosten für ein Eigenheim auf etwa 1.600 Euro pro Quadratmeter schätzt. Um Kosten zu sparen und sich den Traum von einem Eigenheim erfüllen zu können, sollten zukünftige Eigenheimbesitzer zunächst über die Lage des Grundstücks nachdenken. Bauland in ländlichen Regionen kostet entscheidend weniger, als ein Grundstück in Stadtnähe und ist oftmals nicht allzu weit von der Innenstadt entfernt. In einigen Regionen können sich die Kosten bis zur Hälfte minimieren, wenn man außerhalb wohnt. Ein weiterer Faktor um Kosten zu sparen ist die Größe des Grundstücks. Je höher die Quadratmeterzahl, desto größer sind die Kosten für den Rohbau, Technik, Außenanlagen und die Baunebenkosten. Bei einem kleinen Grundstück reduzieren sich Steuern und Notargebühren.  Nicht zuletzt sollten sich Bauinteressierte die Frage stellen, ob das Traumhaus wirklich das freistehende Eigenheim sein muss, oder ob nicht vielleicht doch eine Doppelhaushälfte bzw. ein Reihenhaus in Frage kommt. Diese Haustypen benötigen ein kleineres Grundstück, ebenso fällt durch die gemeinsame Nutzung von Hausanschlüssen, Trennwänden, Bau- und Unterhaltungskosten, sowie die schlichte Bauform der Preis. Der Verzicht auf einen Keller minimiert ebenfalls die Gesamtsumme. Quelle: LBS © fotolila.de


Energieeffizienz: Mehr Solarenergie für den Klimaschutz


Der Bundesverband für Solarwirtschaft beauftragte das Meinungsforschungsinstitut Yougov damit, eine repräsentative Umfrage zum Thema Klimaschutz und Klimaschutzmaßnahmen durchzuführen. An der Umfrage nahmen mehr als 2.000 Bürger und Bürgerinnen teil. Die Umfrage benennt Klimaschutzinstrumente und wertet die beliebtesten Maßnahmen aus.  Der Spitzenreiter der Umfrage ist die Anwendung von Solarenergie und Solaranlagen. Der Hauptgeschäftsführer des BSW, Carsten Körnig, bestätigt die Notwendigkeit des Aufbaus von Solardächern, wenn die Klimaziele erreicht werden wollen. Um dieses zu erreichen, sollte die Sonnenstromernte in den nächsten zehn Jahren mindestens verdreifacht werden. Diese Maßnahme ist nicht nur umweltfreundlich, sondern steht auch in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Etwa die Hälfte der Umfrageteilnehmer befürworten außerdem Klimaschutzmaßnahmen wie z.B. die Förderung von Windenergien, Elektroautos, die Einführung einer Kerosinsteuer auf Inlandsflüge, Tempolimit auf Autobahnen und verschärfte Pflichten zur Gebäudedämmung. Jedoch stimmt nur jeder fünfte Befragte der Einführung von vegetarischen Tagen in öffentlichen Kantinen und eine Mautgebühr in den Innenstädten zu. Quelle: Bundesverband für Solarwirtschaft  © fotolila.de


Mieten & Vermieten: Urteil: Fristlose Kündigung unzulässig bei Umzug ins Pflegeheim


Ein älteres Paar aus Berlin muss aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation in ein Pflegeheim ziehen und kündigt fristlos und vorsorglich fristgemäß zum nächstmöglichen Zeitpunkt das Mietverhältnis einer Mietwohnung. Der Vermieter sieht jedoch keinen Anlass zu einer außerordentlichen Kündigung und bestätigt diese fristgerecht zum Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist. Da das Paar den ausstehenden Zahlungen für die verbliebenen Monate nicht nachgekommen ist, behielt der Vermieter die Kaution ein. Das Paar sah sich im Recht und forderte zwei Mal zur Auszahlung der Kaution auf. Aus Sicht des Vermieters war die Rückzahlung obsolet, denn der Mietrückstand überstieg das Kautionsguthaben. Das Paar klagte daraufhin und beanspruchte für sich weiterhin die Rückerstattung der Kaution.    Dieser Klage widersprach das Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg (AZ 205 C 172/18) mit der Begründung, dass eine außerordentliche Kündigung nur dann gilt, wenn diese in der Person oder in dem Risikobereich des Vermieters begründet ist. Eine Krankheit oder ein Umzug sind keine Gründe, um eine fristlose Kündigung geltend machen zu können. Somit standen dem Vermieter drei Monatsmieten zu.   Gebrauch hätte das Ehepaar von dem Anspruch auf Abschluss eines Mietaufhebungsvertrags machen können. Hier hätten sie jedoch einen Nachmieter benennen müssen, was jedoch nicht vorschriftsmäßig geschehen ist.   Quelle: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg © photodune.net


Leben & Wohnen: Förderung von Modellprojekten für Smart Cities


Digitale Technologien haben in den Alltag der Menschen Einzug gehalten, der digitale Wandel in den Städten ist nicht mehr aufzuhalten. Um die Stadtentwicklung aktiv zu gestalten und die Lebensqualität in den Städten zu verbessern, vergibt das Bundesinnenministerium und die Förderbank KfW in den nächsten zehn Jahren Fördergelder an Kommunen, die Modellprojekte für eine nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung in den Städten entwickeln. Die Fördersumme bemisst sich auf insgesamt 750 Millionen Euro und besteht aus etwa 50 Modellprojekten.    Als Basis für die Modellentwicklung dient die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Charta der Dialogplattform Smart Cities. Diese beinhaltet Empfehlungen und Leitlinien, anhand deren sich die Kommunen bei der Modellentwicklung orientieren sollen. Darüber hinaus sollen die erarbeiteten Strategien auch an nicht geförderte Kommunen übertragen werden und für die Verbreitung von Lerneffekten und Wissenstransfer dienen. Dieser Transformationsprozess soll auch auf nationaler und internationaler Ebene stattfinden.   Interessierte Kommunen können sich bis zum 17. Mai unter https://www.smart-cities-made-in.de/ bewerben. In der ersten von vier Staffeln werden rund zehn Modellprojekte mit etwa 170 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt 2019 gefördert.  Quelle: BMI und KfW     © photodune.net


Marktdaten: Studie: Ende des Booms im Wohnungsbau


Es wird gebaut in deutschen Städten. Die Baubranche profitiert von der guten Auftragslage, doch die Mieter müssen mit steigenden Wohnungsmieten und Immobilienpreisen rechnen.    Laut der Studie „Hochbauprognose 2019“ des Strategieberatungsunternehmens EY Parthenon hält der Wachstumstrend im Wohnungsbau bereits nun im fünften Jahr in Folge an. Auch für die Jahre 2019 bis 2022 prognostizieren die Experten eine steigende Wachstumsrate im Wohnungsneubau und im Renovierungsgeschäft; jedoch mit einem deutlichem Abwärtstrend. Grund dafür ist ein Mangel an Fachkräften und an bebaubaren Flächen in den Ballungszentren.   Um den ansteigenden Kosten im Wohnungsbau entgegenzuwirken und Zeit beim Wohnungsbau zu sparen, sehen die Experten von EY Parthenon eine gute Lösung in der modularen Bauweise. Durch die Vorfertigung der einzelnen Wohnungsbauteile an zentralen Orten, kann sich die Dauer der Bauphase um etwa zwei bis fünf Monate verkürzen und Kosten können in einer Höhe von fünf bis zehn Prozent eingespart werden.    Quelle: EY Parthenon   © photodune.net


Baubranche: Bautipp: Fensterschutz gegen Pollen und Feinstaub


Raus aus der kalten Winterzeit, rein in den Frühling. Für viele scheint die Sonne, für Allergiker beginnt die Zeit des Niesens, der laufenden Nasen und tränenden Augen. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts leiden 30% der 18 bis 79-jährigen in Deutschland im Lauf ihres Lebens unter Allergien, die auf Umweltverschmutzung und die Zunahme der Feinstaubbelastung zurückzuführen sind.   Vor diesem Hintergrund hat ein Hersteller ein System entwickelt, das dem Schutz vor Pollen, Insekten und Staub dient. Damit können alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren, sowie Schächte mit einem angepassten Pollenschutz- und Feinstaub-Gase bestückt werden. Selbst für außergewöhnliche Fensterformen, wie z.B. Wintergärten oder Dachgeschossfenster gibt es ein maßgeschneidertes Fliegengitter.    Quelle: Warema   © photodune.net


Energieeffizienz: Online Wärmekompass hilft bei der Suche nach der richtigen Heizung


Wer sich eine neue Heizung anschaffen möchte, sollte sich sowohl Gedanken um die Wirtschaftlichkeit, als auch um den Klimaschutz machen. Der Online Wärmekompass von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vergleicht herstellerunabhängige Heizungssysteme und hilft bei der Entscheidungsfindung.    Mit dem Wärmerechner reagiert die AEE mit Unterstützung vom Bundeswirtschaftsministerium und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) auf einen großen Bedarf: Etwa Zweidrittel aller zentralen Heizungen sind veraltet, sanierungsbedürftig oder ineffizient. Da sich der Eigentümer mit dem Kauf eines neuen Heizungssystems auf etwa zwanzig oder mehr Jahre bindet, sollten sich Käufer nicht nur Gedanken über die aktuellen Öl- und Gaspreise machen, sondern ebenfalls weitere  Komponenten beachten.   In wenigen Schritten vergleicht der Wärmekompass diverse Technologien, Brennstoffe, Preise und Treibhausgasemissionen, die der jeweilige Heizungstyp verursacht. Unter Berücksichtigung von etwa 60 verschiedenen Parametern, wie z.B. Gebäudetyp, Bauart und Nutzungsfläche berechnet der Kompass, welche Heizung am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Besonders hervorzuheben ist, dass sich der Wärmerechner in erster Linie auf klimafreundliche Energieträger konzentriert. Wer auf fossile Energien zurückgreifen möchte, muss dies in dem Vergleich gesondert angeben.   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien    © photodune.net


Mieten & Vermieten: Urteil: Kurzzeitvermietung kann nicht ohne Weiteres verboten werden


In Zeiten von Airbnb und anderen Unterkunftsvermittlern ist es für die meisten Eigentümer Gang und Gebe, ihre Wohnungen kurzweilig an täglich oder wöchentlich wechselnde Gäste zu vermieten. Der BGH hat bereits 2010 die Zulässigkeit der Kurzzeitvermietung festgestellt. Die Mitglieder einer aus acht Einheiten bestehenden Wohnungseigentümergesellschaft (WEG) einer Immobilie in Papenburg möchten diese Regelung nun ändern und einer Eigentümerin die Kurzzeitvermietung ihrer Wohnung untersagen.   Als Basis für das Änderungsvorhaben soll eine in der Teilungserklärung vereinbarte Öffnungsklausel dienen, welche besagt, dass Änderungen an bestehenden Regelungen vorgenommen werden können, sollte per Mehrheitsbeschluss eine Dreiviertelmehrheit vorliegen. Die sieben Mitglieder der WEG der Immobilie waren sich einig und änderten den Paragraphen.   Diesen Beschluss hat die Wohnungseigentümerin angefochten und vor dem BGH (AZ V ZR 112/18) Recht bekommen. Grundsächlich berechtigt die Öffnungsklausel zu mehr Flexibilität, um Änderungen per Mehrheitsbeschluss zu erlauben. Zum Schutz der Minderheit bezieht sich dies jedoch nicht auf „mehrheitsfeste“ Rechte, zu denen die Untervermietung einer Immobilie gehört. Eigentumswohnungen dienen dem Wohnzweck und folgen somit einer Zweckbestimmung. Änderungen an der Teilungserklärung können nicht mit einer Stimmenmehrheit beschlossen werden, sondern brauchen die Zustimmung aller Einheiten.    Quelle: BGH © photodune.net


Mieten & Vermieten: Die Zukunft der Mieterkommunikation ist digital


Die Digitalisierung hat unseren Alltag seit Jahren fest im Griff. Allmählich breitet sie sich auch in andere Bereiche aus – wie beispielsweise in der Mieterkommunikation.   Schwarze Bretter mit Papieraushängen? In immer mehr Hausfluren ist das Vergangenheit. Statt Zettelwirtschaft informieren interaktive Displays die Mieter über Neuigkeiten. Denn die digitale Kommunikation besitzt zahlreiche Vorteile.   So können Mieter über das interaktive Display nicht nur Informationen konsumieren, sondern auch mit dem Vermieter selbst kommunizieren und beispielsweise defekte Lampen oder andere Schadensfälle melden. Zudem gehen – anders als bei den losen Zetteln an der analogen Pinnwand – keine wichtigen Informationen verloren.  Quelle: Haufe  © photodune.net


Leben & Wohnen: Einbruchsstatistik 2018: Licht und Schatten


Vor wenigen Wochen stellte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2018 vor. Nach seiner Aussage ist die Zahl von Wohnungseinbrüchen deutschlandweit zurückgegangen. Doch stimmt das wirklich?   Untersucht man die Zahlen in den einzelnen Landkreisen fällt vor allem eins auf: Die Fälle von Wohnungseinbrüchen sind in zahlreichen Landkreisen sowie kreisfreien Städten im Vergleich zu 2017 gestiegen. Betroffen sind Kommunen in Ost und West.   Trauriger Spitzenreiter ist der Landkreis Gifhorn, hier wurden 2018 91 Einbruchsdelikte je 100.000 Einwohner mehr registriert. Auch in Pinneberg (65), Chemnitz (90) und Neumünster (73) gab es mehr Einbrüche als 2017. Hinzu kommen weitere 20 Kreise, die einen leichten Zuwachs an Wohnungseinbrüchen verzeichnen.    Quelle: Bundeskriminalamt © photodune.net


Guter Rat: Viele Sturmschäden werden zu spät erkannt


Die triste Winterzeit mit den teils stürmischen Phasen ist vorbei. Spätestens jetzt sollten Hausbesitzer Haus und Garten auf bisher unentdeckte Sturmschäden untersuchen.   Denn kippt beispielsweise jetzt im Frühjahr ein Baum auf das Haus, ist es teilweise schwer nachzuwiesen, dass er bereits durch winterliche Stürme gelockert wurde. Hier sind Hauseigentümer in der Beweispflicht.   Und auch Sturmschäden am Dach können bei zu später Entdeckung teure Folgen haben. Helfen kann hier ein unabhängiger Bausachverständiger. Er erkennt lose Ziegel und weist auch auf andere Sturmschäden hin, die Eigentümer nicht entdeckt hätten. In den meisten Fällen verhindern Hausbesitzer dadurch späteren Ärger mit den Versicherungen.   Quelle: VPB © photodune.net


Energieeffizienz: Ab 2050 könnte 86 % des Strombedarfs von erneuerbaren Energien kommen


Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die fast den gesamten Strombedarf weltweit decken: ab 2050 könnte das Realität werden. Davon geht die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) aus.   Denn laut einer Untersuchung der Irena sei das Potenzial regenerativer Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser noch lange nicht ausgereizt. Würde dieses Potenzial stärker genutzt, könnte ab 2050 86 Prozent des Strombedarf über diese Energiequellen genutzt werden – auch wenn parallel der globale Strombedarf steigen sollte.   Um die weltweiten Klimaziele des Vertrages von Paris einzuhalten, muss nach Ansicht von Irena der Umbau des Energiesektors intensiviert werden. Nur so könne nach Meinung der Agentur die Erderwärmung langfristig gestoppt werden.   Quelle: Internationale Agentur für Erneuerbare Energien © photodune.net


Guter Rat: Einmalige Kosten kann Vermieter nicht auf seine Mieter umlegen


Lässt der Vermieter einen morschen Baum im Garten des Mietshauses fällen, geschieht dies fast immer aus sicherheitsrelevanten Aspekten und wird von den Mietern begrüßt. Doch kann der Vermieter die entstandenen Kosten auch auf alle Mieter umlegen? Das musste das Landgericht Berlin jüngst klären.   Konkret ging es in dem Fall um eine marode Birke, die der Vermieter fällen ließ. Die dadurch entstandenen Kosten legt er im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf alle Mieter um. Eine Mietpartei verweigerte jedoch die Zahlung, da es sich ihrer Meinung nach nicht um umlagefähige Betriebskosten handelte. Daraufhin zog der Vermieter vor Gericht.   Die zuständigen Richter entschieden zugunsten der Mieter (AZ 63 S 217/17). Sie wiesen in ihrer Urteilsbegründung darauf hin, dass nur Kosten für regelmäßige Gartenarbeiten über die Betriebskostenabrechnung auf alle Mieter umgelegt werden können. Einmalige Maßnahmen wie das Fällen eines Baumes fallen jedoch nicht darunter. Die Kosten für das Fällen des Baumes muss der Vermieter daher alleine tragen.    Quelle: Landgericht Berlin © photodune.net


Baubranche: Was ist Crowdinvesting?


Mit wenig Geld in Immobilien investieren? Mit Crowdinvesting ist das möglich. Was steckt hinter dieser neuen Investitionsmethode?   Zusammen mehr erreichen – unter diesem Motto investieren viele Privatanleger als „Crowd“ beispielsweise in ein Neubauprojekt. Bisher war das nur Großinvestoren wie Banken oder Hedgefonds vorbehalten. Durch die Lockerung der finanzmarktrechtlichen Bestimmungen können jetzt auch Privatpersonen Zinsen von bis zu 7 Prozent pro Jahr einstreichen.   Als Basis dient beim Crowdinvesting eine Plattform. Auf der muss der Anleger dann nur noch ein Investitionsobjekt aussuchen und die gewünschte Investitionssumme auswählen – der Mindestbeitrag ist dabei von Plattform zu Plattform unterschiedlich.   Quelle: BaFin  © photodune.net


Marktdaten: Smart Home weiter auf dem Vormarsch


Vernetzte Geräte im Haushalt werden immer beliebter. Analysten der International Data Corporation (IDC) sagen für 2019 Wachstumsraten von knapp 27 Prozent voraus.   Die Zahl der ausgelieferten Geräte könnte sich dadurch auf 832 Millionen Geräte weltweit erhöhen. In den Jahren 2019 bis 2023 rechnen Experten mit einer jährlichen Wachstumsrate von knapp 17 Prozent. Während 2018 eher Produkte zum „testen“ erworben wurden, liegt 2019 der Fokus auf die Vernetzung der unterschiedlichen Geräte.   Auch in Deutschland wird das Interesse an Smart-Home-Anwendungen immer größer. Zahlreiche Neubauten bieten bereits die Voraussetzung für die Vernetzung von Smart-Technologien und sollen das Wohnen in den eigenen vier Wänden dadurch noch mehr verbessern. Quelle: IDC  © photodune.net


Energieeffizienz: Neues Gesetz soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen


Der Deutsche Bundestag hat vor wenigen Tagen ein neues Gesetz auf dem Weg gebracht. Es soll die Genehmigung und den Bau neuer Stromtrassen beschleunigen und Landwirte schneller entschädigen.   Um mehr Strom von den Windkraftanlagen im Norden Deutschlands in die Industriezentren in Süddeutschland zu transportieren, ist der Bau neuer Stromtrassen unumgänglich. Damit diese zukünftig schneller genehmigt und gebaut werden können, verabschiedete der Bundestag ein neues Gesetzespaket. In Zukunft soll es möglich sein, einzelne Verfahrensschritte parallel durchzuführen, damit die Genehmigung zeitnah ausgestellt werden können.   Zudem sollen Landwirte, auf deren Äckern neue Stromleitungen verlegt werden sollen, Entschädigungen schneller bekommen. Dazu müssen sie sich innerhalb von acht Wochen mit dem jeweiligen Netzbetreiber einig werden.   Quelle: Deutscher Bundestag, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie © photodune.net


Baubranche: 2018 entstanden mehr als 300.000 neue Wohnungen in Deutschland


Das vergangene Jahr war für die Wohnungsbaubranche ein Rekordjahr. Mehr als 300.000 neue Wohnungen wurden gebaut – so viele sie seit 18 Jahren nicht mehr.   Von den 300.000 Neubauten entfielen knapp 105.000 auf Ein- und Zweifamilienhäuser. 155.000 Einheiten waren Mehrfamilienhäuser. Die übrigen 40.000 Wohnungen entstanden in bestehenden Gebäude als Erweiterungsbau. Bis 2021 erwarten die Experten jährlich etwa 190.000 neue Mehrfamilienhäuser. Die neuen Rekordzahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich immer weniger Menschen die Neubauten leisten können. Das ifo Institut weist nochmals darauf hin, dass die Baukosten für Neubauten immer weiter steigen. Hier müsse nach ihrer Ansicht nach die Politik endlich handeln.  Quelle: ifo Institut © photodune.net


Leben & Wohnen: Nachbar muss große Studenten-WG hinnehmen


Eine Studenten-WG ist an sich nichts Besonderes. Doch muss ein Eigentümer auch eine Wohngemeinschaft mit elf Studierenden in direkter Nachbarschaft hinnehmen?   Der Eigentümer eines Einfamilienhauses behagte es ganz und gar nicht, dass in seiner Nachbarschaft eine so große Studenten-WG entstand. Er wandte sich daher an die zuständige Bauaufsichtsbehörde und forderte diese auf, gegen diese – seiner Meinung nach unzulässigen – Immobiliennutzung vorzugehen. Als die Behörde nichts unternahm, klagte der Eigentümer vor dem Oberverwaltungsgericht.   Doch seine Klage wurde abgewiesen (AZ 8 A 10680/16). Denn die Richter erkannten eine zulässige Nutzung der Wohnung durch die elf Studenten. Allein wegen der WG-Größe sei eine unzulässige Immobiliennutzung nicht gegeben, so die Juristen.   Quelle: OVG Rheinland-Pfalz © photodune.net


Marktdaten: Zahlreichen Mietern droht hohe Heizkosten-Nachzahlung


Mieterhaushalte, die mit Heizöl heizen, müssen sich dieses Jahr auf eine saftige Nachzahlung gefasst machen. Davor warnt der Deutsche Mieterbund (DMB).   Um rund 14 Prozent sind die Kosten für Heizöl 2018 gestiegen. Diese Kosten werden nach Ansicht des DMB an die Mieter weitergegeben. So müssen Mieter, die eine 70 Quadratmeterwohnung bewohnen, mit durchschnittlich 855 Euro Heizkosten pro Jahr rechnen. Das sind rund 105 Euro mehr als 2017.   Grund für die erhöhten Kosten bei Ölheizungen sind die gestiegenen Preise für Brennstoffe und die geringere Fördermenge in Venezuela sowie den arabischen Ländern. Ölheizungen sind insbesondere auf dem Land immer noch stark verbreitet, da die Haushalte selten an das Fernwärme oder Erdgasnetz angeschlossen sind.  Quelle: Deutscher Mieterbund  © photodune.net


Leben & Wohnen: Welcher Stromverbrauch ist normal?


In der Regel wissen Verbraucher ungefähr, wie viel Strom sie pro Jahr verbrauchen. Doch kaum einer weiß, ob sie damit im Durchschnitt liegen – oder darüber. Ein Stromspiegel kann da Abhilfe schaffen.   Dabei sollten Verbraucher ihre aktuelle Stromrechnung zur Hand nehmen und den Jahresverbrauch in Kilowattstunden heraussuchen. Anschließend kann der Wert mit den Durchschnittwerten für unterschiedliche Haushaltsgrößen verglichen werden. So verbraucht ein Einpersonenhaushalte durchschnittlich 2.300 kWh im Jahr, in einem Mehrfamilienhaus sind es durchschnittlich 1.400 Kilowattstunden. Ein Zweipersonenhaushalt verbraucht etwa 3.700 Kilowattstunden, wenn damit auch das Wasser erwärmt wird, ohne eine Warmwasserbereitung sind es 3.000 kWh. In einem Mehrfamilienhaus liegt der Verbrauch bei 2.000 Kilowattstunden, wenn keine Warmwasserbereitung vorliegt.  Quelle: BDEW © photodune.net


Guter Rat: Formaldehyd hat in den eigenen vier Wänden nichts zu suchen


Staub in den eigenen vier Wänden ist völlig normal. Laut des Verbandes Privater Bauherren (VPB) kann zwischen groben und lungengängigen Feinstäuben. Erste werden bereits in der Nase gefiltert und sind daher ungefährlich. Gefährlich sind dagegen Stäube, die die Lunge angreifen. Dabei sind die Staubpartikel lediglich die Transportboten für Bakterien, Viren und eben auch Formaldehyd. Diese organische Verbindung ist in Spann- und Presskorkplatten sowie in Mineralfaser-Dämmstoffen enthalten und kann bei den Bewohnern über einen längeren Zeitraum zu gesundheitlichen Schäden führen.   Wurde bei einer Analyse der Raumluft Formaldehyd festgestellt, müssen die belasteten Bauteile unverzüglich saniert oder komplett entfernt werden. Komplizierter wird es bei konstruktiven Bauteilen wie Wänden, Dachbalken oder Stützen. Hier schützt nur eine Isolierung mit einem Vlies vor den giftigen Dämpfen dieser chemischen Verbindung.    Quelle: VPB © photodune.net


Energieeffizienz: Nachfrage nach digitalen Energieeffizienz-Lösungen nimmt rasant Fahrt auf


In Deutschland boomt der Markt für Dienstleistungen im Energieeffizienz-Sektor. Bis 2025 könnte laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger das Auftragsvolumen auf bis zu 50 Mrd. Euro wachsen.   So wächst allein der Markt für Softwarelösungen im Bereich Energiedatenmanagement pro Jahr um 14 Prozent. Gründe für diesen Boom sehen die Autoren der Studie vor allem in den technologischen Fortschritt sowie den verstärkten Klimaschutzvorgaben seitens der Politik.   Die Experten von Roland Berger raten Anbieter, ihr Wachstum jedoch langfristig zu planen und nicht auf schnelle Margen zu setzen. Oftmals macht es auch Sinn, diese speziellen Bereiche auszulagern.  Quelle: Roland Berger   © photodune.net


Mieten & Vermieten: Betagte Mieter genießen Kündigungsschutz bei Eigenbedarf


Mietern, die ein hohes Lebensalter erreicht haben, können nach einem aktuellen Urteil des Landgerichts Berlin bei Kündigung wegen Eigenbedarf eine Fortsetzung des Mietverhältnisses verlangen.   Grundlage dafür war ein Fall aus Berlin, bei der eine Vermieterin den Mietern – 87 und 84 Jahre alt – die Kündigung wegen Eigenbedarf aussprach. Die Mieter widersprachen dieser Kündigung und verwiesen auf ihr hohes Alter, ihren Gesundheitszustand, ihre finanzielle Lage und ihre langjährige Verwurzelung am Ort. Beide wohnen seit 1997 in der Wohnung. Da die Vermieterin die Räumung dennoch durchsetzen wollte, landete die Sache vor Gericht.   Die zuständigen Richter am Landgericht Berlin entschieden zugunsten der Mieter und sprachen diesen eine zeitlich unbestimmte Fortsetzung des Mietverhältnisses zu (AZ 67 S 345/18). In ihrer Urteilsbegründung verwiesen die Richter auf das hohe Alter der Mieter und erkannten in dem Verlust der Wohnung einen Härtegrund. Die Juristen ließen dabei allerdings offen, ab welchem Alter ein Härtegrund vorliegt.  Quelle: Landgericht Berlin  © photodune.net


Marktdaten: Hat der Mietwahnsinn bald ein Ende?


2022 – dann soll nach Angaben des Berliner Analysehauses Empirica die Phase steigender Mieten ein Ende haben. Denn nach Meinung von Empirica gleichen sich bis 2022 Angebot und Nachfrage von Wohnungen in den sieben Großstädten an.   In den kommenden vier Jahren sollen nach Berechnungen des Analyseunternehmens in den Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart jährlich durchschnittlich 41.000 neue Wohnungen bezugsfertig sein – das wären dann 7.000 Wohneinheiten weniger als nötig.   Für ganz Deutschland soll die Fertigungslücke – also die Differenz zwischen benötigten und fertiggestellten Wohneinheiten – bis 2022 auf 50.000 Wohnungen sinken. Zwischen 2015 und 2019 lag die Fertigungslücke noch bei 179.000 Einheiten. Im Ergebnis bedeutet das: Das Angebot steigt, die Nachfrage sinkt. Der Mietpreisanstieg wird ab 2022 damit ein Ende haben, ist sich Empirica sicher. Quelle: Empirica  © photodune.net


Leben & Wohnen: Immer mehr junge Familien verlassen die Großstädte


Leben in Deutschlands Großstädten bald keine Familien mehr? Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) nährt diesen Verdacht.   Ob in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt oder Köln: In den großen Metropolen steigen die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen seit Jahren rapide an. Möchte eine junge Familie in einer der Großstädte eine 3- oder gar 4-Raum-Wohnung kaufen oder mieten, muss sie dafür immer mehr zahlen. Doch das können immer weniger Familien. Sie kehren daher der Stadt den Rücken und ziehen vermehrt aufs Land – im Dunstkreis der Metropole.   Und selbst dort werden die Immobilien langsam knapp, denn neues Bauland wird kaum noch frei. So wandern laut des IW junge Familien vermehrt in den ländlichen Raum und nehmen dafür immer längere Arbeitswege in Kauf. Mögen die Preise im ländlichen Raum auch niedrig sein: durch die deutlich längeren Pendlerwege steigt bei den Berufstätigen auch das Risiko für stressbedingte Erkrankungen. Quelle: IW  © photodune.net


Leben & Wohnen: Umzug im Alter? Das muss nicht sein!


Wer seit Jahren in den eigenen vier Wänden wohnt, möchte im Alter ungern umziehen. Denn neben der vertrauten Umgebung sind die Eigentümer oft auch in der Nachbarschaft integriert und fürchten zudem den Neuanfang in einem Seniorenheim. Die Angst vor dem Auszug aus dem eigenen Haus ist oft unbegründet, denn auch im hohen Alter können Menschen zuhause wohnen bleiben.   Das Zauberwort heißt „Barrierefreier Umbau“. Dabei wird das Eigenheim so umgebaut, dass es den Anforderungen im Alter angepasst wird. Doch bevor die Umbaumaßnahmen beginnen, raten Experten des Verbandes Privater Bauherren (VPB), sich an einem Fachmann zu wenden. Dieser begutachtet die Immobilie und bespricht mit den Eigentümern eventuelle Umbaumaßnahmen. Auch der Hausarzt sollte in den Planungen miteinbezogen werden, denn seine Prognosen in puncto Gesundheit spielen bei den Umbauplanungen eine wichtige Rolle.    Zu den Klassikern in Sachen barrierefreier Umbau gehören die Verbreitung der Türen, der Umbau des Bades, die Entfernung von kleinen Absätzen oder Schwellen sowie der Umbau des Eingangsbereiches. Zahlreiche Maßnahmen fördert die KfW-Bank und unter Umständen auch die zuständige Krankenkasse.   Quelle: VPB  © photodune.net


Energieeffizienz: Rettet die Klimawende Millionen von Menschenleben?


Eine aktuelle Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams hat ermittelt, dass der schnelle Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe, wie Steinkohle oder Erdöl, Millionen von Menschenleben retten könnte.  Denn die Verbrennung von Erdöl oder Steinkohle setzt nach Ansicht des internationalen Forscherteams weltweit so viele Emissionen frei, dass sie für 65 Prozent der Atemwegserkrankungen verantwortlich sind. Zudem erhöhen sie beim Menschen das Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten.   Laut den Autoren der Studie könnte eine Abkehr von diesen Rohstoffen jährlich drei Millionen Menschen das Leben retten. Der Verzicht auf fossile Rohstoffe für die Energiegewinnung würde zudem auch langfristig den Klimawandel bremsen. Die Forscher drängen daher darauf, die Luftverschmutzung zu verringern und verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen.   Quelle: Max-Planck-Institut für Chemie © photodune.net


Leben & Wohnen: Eigentümerverband fordert mehr Einbruchschutz


Zwar ist die Zahl der Wohnungseinbrüche laut der jetzt von Bundesinnenminister Seehofer vorgestellten polizeilichen Kriminalstatistik 2018 zurückgegangen. Für den Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland ist das aber noch lange kein Grund, sich auf den Zahlen auszuruhen. Jeder Wohnungseinbruchdiebstahl sei für die Betroffenen eine Katastrophe, so Verbandspräsident Kai Warnecke. Zum Einen dürften die rückläufigen Zahlen nicht über die hohen Sachschäden hinwegtäuschen. Zum anderen leiden die Opfer oft jahrelang psychisch unter den Folgen eines Einbruchs. Haus & Grund Deutschland fordert deshalb, dass die Bundesregierung endlich ihr Versprechen des Koalitionsvertrages einlöst, das KfW-Förderprogramm "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" fest zu verankern. Laut Verbandspräsident Kai Warnecke hat die KfW vor Kurzem ihre Konditionen für das Programm geändert. Die geplante Förderung von privaten Kleinvermietern für Mehrfamilienhäuser mit zwei bis acht Wohneinheiten lasse weiter auf sich warten. Und auch von der Förderungsausweitung auf den Neubau gäbe es noch keine Spur. Quelle: Haus & Grund Deutschland © photodune.net