Aktuelles



"Hier erhalten Sie täglich interessante Neuigkeiten und wertvolle Informationen rund um die Immobilie."


Haus kaufen oder zur Miete wohnen?:


Auf dem Onlineportal hausberater.de der „Unabhängigen Bauherrenberatung zur Begleitung bei Planung und Hausbau“ stellen die Experten einen Vergleich bzgl. der finanziellen Vorteile bei einem Hauskauf oder beim Wohnen zur Miete auf. Da diese Entscheidung von sehr vielen Faktoren abhängig ist, lässt sich per se keine klare Aussage treffen, welches Modell den größeren Vorteil bringt. Stellt man anhand eines Beispiels die Kosten bei einem Immobilienkauf den Mietkosten gegenüber, zeigt sich ein leichter finanzieller Vorteil beim Kauf einer Immobilie. Das Beispiel bezieht sich auf eine Finanzierungs- bzw. Mietzeit von 20 Jahren. Wer ein Haus kauft, muss neben dem Kaufpreis weitere Kosten mitberechnen. Dazu gehören die Kaufnebenkosten, der Immobilienkredit und das Eigenkapital sowie der Tilgungs- und Zinssatz und die Finanzierungsdauer. Einen finanziellen Unterschied im Vergleich zum Wohnen zur Miete machen vor allen Dingen die Kreditzinsen und die Tilgung aus. Bei einem Tilgungssatz von 3 Prozent und einem Zinssatz von 1,3 Prozent sind die anfallenden Kreditzinsen wesentlich niedriger als die durchschnittliche Miete. Zudem fließen die Zahlungen beim Kauf einer Immobilie später sozusagen wieder in die eigene Tasche. Die Immobilie hat langfristig einen Sachwert. Doch nicht zu vergessen sind die finanziellen Aufwendungen für die Instandsetzung des Hauses sowie für diverse Versicherungen. Diese Kosten fallen bei einer Mietwohnung nicht an. Eine Beispielrechnung über einen Zeitraum von 50 Jahren zeigt, dass die Investition in ein Einfamilienhaus rentabler ist als die Miete einer Wohnung, wenn die Zinsen niedrig sind. Steigen die Bauzinsen oder die Hypothekenzinsen auf beispielsweise sechs oder mehr Prozent, kann sich die Rechnung schnell ändern und das Wohnen zur Miete sogar günstiger werden. Stets spielt die Entwicklung der Immobilien- und Mietpreise eine essenzielle Rolle. Quelle: hausberater.de © photodune.net


Recyceln von Grauwasser:


Eine Recyclinganlage für die Grauwassernutzung senkt den Trinkwasserverbrauch und den Anteil des Abwasserabfalls um rund 30 Prozent. Laut der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung verbraucht eine Person im Haushalt etwa 55 Liter Grauwasser pro Tag. Damit das leicht verschmutzte Grauwasser, welches beim Duschen, Baden oder beim Waschen mit der Waschmaschine entsteht, nicht unverbraucht den Weg in die Kanalisation findet, kann es gereinigt und als klares Betriebswasser verwendet werden. In einer Grauwasseranlage wird das Abwasser von chemischen Zusätzen getrennt und recycelt. Dabei werden ungelöste Stoffe, wie beispielsweise Flusen, sowie gelöste Stoffe wie Seifenreste und Öle aus dem Wasser herausgefiltert. Dies gilt auch für Bakterien, Keime und andere Mikroorganismen. Das gereinigte Betriebswasser kann anschließend gut im Haushalt genutzt werden, zum Beispiel für die Toilettenspülung, zur Bewässerung des Gartens oder als Putzwasser. Sollte das Betriebswasser aufgebraucht sein, stellt sich die Grauwasseranlage automatisch um und nutzt Trinkwasser. Eine Grauwasseranlage kann gut im Keller oder im Garten positioniert werden. Für ein Einfamilienhaus eignet sich eine kleine Anlage, die ein Fassungsvermögen von etwa 300 Litern Wasser hat. Das Recyceln von Grauwasser ist umweltschonend, denn es werden nur wenig Energie und wenige Ressourcen für die Aufarbeitung genutzt. Zu beachten ist, dass die Vorschriften aus der Trinkwasserverordnung eingehalten werden müssen. So benötigen beispielsweise das Grauwasser und das Trinkwasser unterschiedliche Leitungssysteme. Quelle: bauen.de © photodune.net


Urteil: Kostenvoranschlag Schadenspflicht :


Im Jahre 2014 hat ein Wohnungseigentümer seine Eigentumswohnung zu einem Preis von 79.800 Euro verkauft. Den neuen Eigentümern war bekannt, dass die Wohnung einen Sachmangel aufweist. Im Schlafzimmer gab es in der Vergangenheit Feuchtigkeit an den Wänden. Im Kaufvertrag haben die Parteien vereinbart, dass der Verkäufer dazu verpflichtet ist, für den Sachmangel aufzukommen, sollte es erneut zu einer Beschädigung durch Feuchtigkeit im Schlafzimmer kommen. Die Vertragsparteien haben sich auf eine Frist bis Ende Dezember 2015 geeinigt, in welcher diese Vereinbarung gilt. Zum Ende des Jahres 2014 kam es im Schlafzimmer der Wohnung erneut zur Feuchtigkeitsbildung. Die neuen Eigentümer forderten den ehemaligen Besitzer auf, die Schäden zu beseitigen und für die Schadensbeseitigung aufzukommen. Da dieser bis zu der gesetzten Frist der Forderung nicht nachgegangen ist, klagten die neuen Eigentümer gegen den Vorbesitzer. Sie forderten anhand eines Kostenvoranschlags die Zahlung für die voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten von 7.972,68 Euro ohne Umsatzsteuer. Ebenso sollten die Beklagten die vorgerichtlichen Anwaltskosten übernehmen. Das Landgericht Krefeld gab der Klage statt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf sowie der Bundesgerichtshof haben die Berufung und Revision des Beklagten zurückgewiesen. Denn der Schadensersatzpflichtige ist gemäß des sogenannten „kleinen Schadensersatz“ in der Rechtsprechung dazu verpflichtet, die Zahlung zu leisten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der neue Eigentümer die Mängelbeseitigungsmaßnahmen tatsächlich ausführt oder sich mit dem Mangel abfindet. Die Umsatzsteuer müsse allerdings nur dann erstattet werden, wenn sie auch tatsächlich anfalle. Quelle: BGH © fotolia.de


Informationen und Regeln: Kleingarten/Schrebergarten:


Wer einen Kleingarten (auch genannt Schrebergarten) pachtet, muss sich an die Regeln des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG) halten. Kleingärten sind Land der Kommune und die Pächter können sie zu einem kleinen Betrag nutzen. Die Stiftung Warentest stellt auf ihrer Internetseite hilfreiche Informationen zusammen, was bei der Pacht und Nutzung eines Kleingartens erlaubt ist und welche Regeln beachtet werden müssen. Laut dem Bundesverband Deutscher Gartenfreunde zahlen Pächter 18 Cent für einen Quadratmeter eines Kleingartens; in Großstädten sind es 22 Cent. Bei einer Durchschnittsgröße von 370 Quadratmetern beläuft sich die Pacht auf etwa 67 bis 81 Euro im Jahr. Zudem muss noch der Mitgliedsbeitrag für den Kleingartenverein in die Kalkulation miteinbezogen werden sowie Strom- und Abwasserkosten und Versicherungen. Pächter eines Kleingartens zahlen insgesamt also etwa 500 Euro im Jahr. Wie Interessenten auf der Suche nach einem passenden Kleingarten vorgehen, warum eine Mitgliedschaft im Kleingartenverein obligatorisch ist oder welche baulichen Vorschriften für Gartenlauben gelten, stellt die Stiftung Warentest zusammen. Ebenso erhalten Interessenten Informationen darüber, was beim Anbau von Obst und Gemüse oder bei der Pflanzenauswahl zu beachten ist. Auch bei Fragen, ob eine Genehmigung für den Einbau eines Sandkastens einzuholen ist oder was beim Einbruch in das Gartenhaus zu tun ist, werden beantwortet. Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net


Benchmark-Analyse: Flexible Offices:


Laut der Benchmark-Analyse „Flexmark“ der Vermittlungsplattform „Workthere“ vom Immobilienberater Savillis ist zu erwarten, dass sich die Rentabilität von flexiblen Workspaces weltweit steigern wird. Auch wenn im Jahr der Corona-Pandemie die Belegungszahlen sowohl von Open-Spaces als auch von in sich geschlossenen Büroeinheiten abgenommen haben, konnten die Betreiber ihre Rentabilität auf operativer Ebene steigern. „Workthere“ verzeichnet einen Rückgang in der Nutzung von privaten Büros von 81 auf 68 Prozent. Die Belegung in Coworking-Spaces hat von 65 auf 56 Prozent abgenommen. Erfreulich ist, dass es den Anbietern von flexiblen Workspaces gelungen ist, rentabel zu bleiben und ihre Kosten erfolgreich zu senken. Gründe für die Kostensenkung könnten darin liegen, dass mit den Kunden mietfreie Zeiten ausgehandelt wurden. Ein anderer Weg, Kosten zu senken, ist darin zu sehen, dass Wechsel von einer Lease- zu einer Management-Vereinbarung getätigt wurden. Bei diesem Wechsel werden hohe Fixkosten aufgelöst und der Cashflow wird optimiert. Auf dem weltweiten Markt ist zu beobachten, dass in Asien und in Europa die profitabelsten Regionen für die Betreiber von flexiblen Workspaces sind. In Deutschland macht die Vermietung von Privatbüros die größte Einnahmequelle aus. Auch wenn im Jahr der Pandemie dieser Bereich einen Rückgang von 6 Prozent zu verzeichnen hat, hat Savillis mit größeren Einbußen gerechnet. Um Bestandskunden zu halten und neue Kunden zu generieren, haben die Betreiber zum einen Rabatte bei Vertragsverlängerungen angeboten. Zum anderen wurden neue Kunden mit ermäßigten Preisen gewonnen. Somit sieht Savillis gute Zukunftsaussichten für den Sektor. Quelle: savillis/workthere © photodune.net


Integriertes Smart-Home-System im Fertighaus:


Vor allem im Bereich von Neubauten spielt das Thema Technik eine große Rolle. Auch wenn ein Smart-Home-System nachträglich in eine Bestandsimmobilie integriert werden kann, wird jedes dritte neue Fertighaus bereits bei der Planung mit einem integrierten Smart-Home-System ausgestattet. Dies zeigen die Ergebnisse einer Branchenumfrage des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Ein integriertes Smart-Home-System bringt den Bewohnern viele Vorteile. Technische Vorlieben der zukünftigen Hausbewohner sollten bereits bei der Hausbauplanung mit dem Bauherren besprochen werden. Dieser kann die gewünschte technische Ausstattung auf die baulichen Details abstimmen und beispielsweise Leerrohre vorfertigen oder benötigte Leitungen in Wänden und Decken integrieren. Dies hat den Vorteil, dass das Thema Verkabelung von unterschiedlichen Geräten im Nachhinein kein Thema mehr ist. Wer sich eine funkbasierte Vernetzung wünscht, kann auch diese Anforderungen mit dem Bauherren besprechen. Heutzutage verfügen Haushersteller über ein breites Portfolio an technischen Lösungen und Systemen. Diese reichen von einer automatisierten Heizungssteuerung bis hin zu sogenannten Anwendungsszenarien, bei denen sich beispielsweise die Markise einfährt, wenn ein Wettersensor Wind erkennt. Den technischen Möglichkeiten und Features beim Bau eines Fertighauses sind also kaum Grenzen gesetzt. Quelle: bau-welt.de © fotolia.de


Dämmstoff: Mineralwolle:


Bei der Dämmung eines Gebäudes sowie im Bereich des Schall- und Brandschutzes ist auf eine hohe Energieverträglichkeit zu achten. Mineralwolle eignet sich hervorragend für die Dämmung von Wänden und Decken eines Gebäudes sowie zur Dämmung von Fußböden oder bei Heizungs- und Warmwasserrohren. Der Dämmstoff aus Glas- und Steinwolle ist vielseitig einsetzbar und leistet einen entscheidenden Beitrag in puncto Nachhaltigkeit und beim klimafreundlichen Bauen. Mineralwolle wird ressourcenschonend produziert, der recycelte Anteil liegt bei 80 Prozent. Bei der Herstellung von Mineralwolle werden hauptsächlich Sekundärstoffe, wie beispielsweise Altglas oder Kalkstein sowie Dolomit, Sand oder Basalt verwendet. Produktionsabfälle können dem Fertigungsprozess wieder zugeführt werden. Auch das für die Herstellung gebrauchte Wasser wird innerhalb des Herstellungskreislaufs gereinigt und wiederverwendet, sodass kaum Produktionsabwässer entstehen. Ein wesentlicher Vorteil des Dämmstoffs aus Mineralwolle ist seine hohe Energieeffizienz. Bereits nach der ersten Heiz- oder Kühlperiode ist ersichtlich, dass die für die Herstellung der Dämmung aufgewendete Energie und der CO2-Ausstoß wieder eingespart werden. Langfristig wird mit einer Dämmung aus Mineralwolle viel Energie gespart und die Haushaltskasse entlastet. Mineralwolle ist langlebig, wobei die Dämmqualität im Laufe der Zeit auf demselben hohen Niveau bleibt. Zudem brennt Mineralwolle nicht, sodass eine Dämmung mit diesem Dämmstoff zum passiven Brandschutz beiträgt. Quelle: hausbauhelden.de © fotolia.de


Urteil: Sachverständigengutachten soll über Eigenbedarfskündigung entscheiden:


Einem Mieter in Berlin wurde das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs gekündigt. Der im Jahre 1949 geborene Mieter lebte seit 1986 in der knapp 85 Quadratmeter großen Mietwohnung. Im Jahre 2012 erwarb ein neuer Eigentümer die Wohnung im Rahmen einer Zwangsversteigerung. Als Grund für die Kündigung des Mietverhältnisses wegen Eigenbedarfs zum 30. Juni 2017 gab der Eigentümer an, seine Tochter wolle zum Wintersemester 2017/2018 ein Studium in Berlin aufnehmen und die Wohnung beziehen. Das Kündigungsschreiben wurde dem Mieter anwaltlich im September 2016 zugestellt. Dieser widersprach der Kündigung des Mietverhältnisses und begründete, es lägen Härtegründe vor, die es ihm nicht möglich machen, aus der Mietwohnung auszuziehen. Nach Prüfung des Sachverhalts, lehnten sowohl Amtsgericht (AG) als auch Landgericht (LG) die Räumungsklage und Aufforderung zur Herausgabe der Wohnung ab. Das Mietverhältnis solle gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 und § 574a Abs. 1 Satz 1 BGB unter denselben Voraussetzungen auf unbestimmte Zeit verlängert werden (AZ VIII ZR 6/19). Auch wenn das LG, anders als das AG, der Meinung war, die Kündigung wegen Eigenbedarfs entspräche den formellen und materiellen Gründen, greife dennoch der Härteeinwand des Beklagten. Ärztliche Atteste bescheinigten den schlechten gesundheitlichen Zustand des Beklagten, von dem ungewiss sei, wann sich dieser verbessere. Zudem lebe der Beklagte seit etwa 30 Jahren in der Wohnung und sei demnach stark in das soziale Umfeld eingebunden. Es bestünde die Gefahr, sein Gesundheitszustand könne sich nach einem Auszug verschlechtern. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab der Revision des Klägers statt und verweist den Fall zur Überprüfung an eine andere Kammer des LG. Denn die vorliegenden ärztlichen Atteste seien nicht ausreichend. Vielmehr müsse ein gerichtlich angeordnetes Sachverständigengutachten Auskunft über die Art, den Umfang und die Auswirkungen des Zustands des Mieters geben. Quelle: BGH © fotolia.de


Trend: Moderne Holzdecken:


Während eine Holzdecke in den 60er und 70er Jahren im Trend lag, wurde sie in den Folgejahren verschrien. Heutzutage gewinnen moderne Holzdecken immer mehr an Ansehen, nicht nur weil sie die CO2-Bilanz des Gebäudes verbessern. Eine moderne Holzdecke sieht heutzutage optisch schick aus, vor allen Dingen dann, wenn sie in Räumen mit großen Fensterfronten und viel Tageslicht eingesetzt wird. Ebenso weisen Holzdecken im Vergleich zu Betondecken oder Decken aus Metall weitere Vorteile auf. Eine moderne Decke aus Holz bietet ein gesundes Wohnklima, da sie die Feuchte im Raum reguliert. Zudem wirkt sie besonders staubabweisend und ist pflegeleicht. Aus bautechnischer Sicht weist eine Holzdecke ein gutes Verhältnis zwischen ihrem Eigengewicht und der Tragfähigkeit auf. Beim Einbau sind weder Gerüste noch Stützen notwendig, sondern sie zeichnet sich durch eine schnelle und trockene Bauweise aus. Da moderne Holzdecken mehrschichtig aufgebaut sind, entsprechen sie vielen Bauvorgaben, beispielweise des Schall- und Wärmeschutzes oder der Tragfähigkeit. Holzdecken gibt es in unterschiedlichen Varianten. Während eine Holzbalkendecke besonders preisgünstig ist und sich individuell und flexibel anpassen lässt, eignet sich eine Holzkastendecke besonders gut im Bereich des Geschossbaus. Denn eine Holzkastendecke bietet einen sehr guten Schall- und Brandschutz. Ein besonders gutes Raumklima wird durch den Einbau einer Brettstapeldecke erreicht. Eine Holz-Beton-Verbunddecke verbindet die Vorzüge der Baustoffe Holz und Beton miteinander. Quelle: oekologisch-bauen.info © photodune.net


Analyse: gif-Mietspiegelreport 2021 :


Die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) wertet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal Mietspiegel und deren Dokumentation in Deutschland aus. Nach Angaben der Daten aus Januar 2021 ist zu beobachten, dass von den 200 größten deutschen Städten nur 124 einen Mietspiegel haben. In der letzten Auswertung des gif waren es noch 164 Städte mit Mietspiegel. So lag in 74 der größten Städte in Deutschland entweder gar kein Mietspiegel vor oder er ist zum Januar 2021 abgelaufen. In 65 der 200 untersuchten Städte (und somit bei 32 Prozent der Städte) gilt die Mietpreisbremse. Somit haben 135 der Städte keine Mietpreisbremse, was einen Anteil von 68 Prozent ausmacht. Der Anteil von Städten mit einem qualifizierten Mitspiegel (in denen keine Mietpreisbremse gilt) stieg im Vergleich zur vorherigen Auswertung leicht von 73 auf 76 Städte und somit von 37 auf 38 Prozent. Der Anteil von Städten mit einem einfachen Mitspiegel ist von 91 auf 48 gefallen und somit von 46 auf 24 Prozent. 19 der Städte mit einem angespannten Wohnungsmarkt, in denen keine Mietpreisbremse gilt, haben auch keinen Mietspiegel. Die Untersuchungen des gif zeigen zudem, dass die Anzahl der Regressionsmietspiegel von 49 auf 55 gestiegen ist. Ebenso ist zu beobachten, dass für die Erstellung von neuen Mietspiegeln zunehmend kommerzielle Unternehmen von den Kommunen beauftragt werden. Der prozentuale Anteil stieg hier von 40 auf 55 Prozent. Nach wie vor ist zu sagen, dass die einzelnen Mietspiegel der jeweiligen Städte sehr heterogen erstellt und dokumentiert werden. Ein Vergleich ist daher nur schwer möglich. Experten fordern deshalb einen bundesweite einheitlich geltenden Sachkundenachweis sowie klare Kriterien für die Vergabe von Mietspiegeln. Quelle: gif © fotolia.de


Info: Flucht- und Rettungswege:


Welchen baurechtlichen Bestimmungen Flucht- und Rettungswege entsprechen müssen, legen die Bauordnungen vor. In diesen werden die allgemeinen Begriffe Flucht- und Rettungsweg zusammengefasst. Gemeint sind im allgemeine Wege, die zur Eigenrettung oder zur Rettung von anderen Menschen oder Tieren verhelfen sollen. Zu den Flucht- und Rettungswegen zählen u. a. Flure und Treppen sowie andere Ausgänge ins Freie. Im Baurecht werden zwei voneinander unabhängige bauaufsichtliche Rettungswege gefordert. Diese Forderung beruht auf der Annahme, dass bei einem Brand oder einer anderen Rettungsaktion ein Rettungsweg ausfallen kann. Auf einen zweiten bauaufsichtlichen Rettungsweg kann nur dann verzichtet werden, wenn sich im Gebäude ein Sicherheitstreppenraum befindet. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass technische oder bauliche Maßnahmen das Eindringen von Feuer und Rauch verhindern. Auf der Internetseite des Fachportals „Baunetz Wissen“ finden Interessenten neben der Definition des Begriffs „Flucht- und Rettungsweg“ auch wichtige Angaben zu der Dimensionierung von Flucht- und Rettungswegen (auch in Sonderbauten). Ebenso stellt „Baunetz Wissen“ Informationen zum Thema hinsichtlich der Bestimmungen für Flure, Treppenhäuser, Fenster sowie Zugängen und Zu- und Durchfahrten zu Grundstücken zur Verfügung. Quelle: Baunetz Wissen © fotolia.de


Energieberatung: So sparen sie Energie im Haushalt:


Die Energieberatung der Verbraucherzentrale informiert und berät seit 1978 über das Thema Energie und den Energieverbrauch in Deutschland. Eines der Hauptziele ist, private Verbraucher dabei zu unterstützen und darüber zu informieren, wie sie im Haushalt und im Alltag Energie sparen und die Umwelt nachhaltig schützen können. Denn vor allem im Haushalt ist der Energieverbrauch enorm hoch: So sagen die Experten, dass rund ein Viertel des Jahresenergieverbrauchs aus Privathaushalten stammt. Auch wenn die Energiestandards in Neubauten sowie die Sanierung von Altbauten einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Energie leisten, ist es wichtig, dass Verbraucher ihr Verhalten beobachten und ändern. Ob durch den Gebrauch von Haushaltsgeräten in der Küche oder durch den Einsatz von Technik in der Freizeit sowie im Homeoffice, die Energienutzung ist enorm. In dem kostenlosen „Basis-Check“ können Verbraucher überprüfen, wie hoch ihr Strom- und Wärmeverbrauch tatsächlich ist und welche Haushaltsgeräte die meiste Energie verbrauchen. Verbraucher bekommen Tipps, wie sie mit einfachen Verhaltensweisen Energie einsparen und die Kosten senken können. Ebenso finden Interessenten zahlreiche Informationen zu vielen anderen Themen rund ums Thema Energiesparen. So erhalten sie Tipps, was im Homeoffice zu beachten ist, welches Einsparpotential ein „Smart-Home-System“ mit sich bringt uns was es zum Thema Energieausweis zu wissen gibt. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet zudem zahlreiche Beratungsangebote, eine Übersicht über die Beratungsstellen in der Nähe sowie ein Glossar zum „Energiewissen“ an. Ebenso können sich Interessenten über Fördermöglichkeiten informieren und Kontakt zu einem Energieberater finden. Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. © fotolia.de


Urteil: Einseitige Kündigung in Wohngemeinschaft nicht ohne Weiteres möglich:


In Frankfurt am Main kam es zu einem Rechtsstreit zwischen zwei Frauen, die gemeinsam eine Wohnung in Form einer Wohngemeinschaft bewohnten (AZ 2-11 T 117/20). Im Januar 2017 schlossen die beiden Mieterinnen einen gemeinsamen Mietvertrag ab, in welchem sie beide als Hauptmieterinnen verzeichnet waren. Im März 2020 äußerte eine der Mieterinnen den Wunsch, aus dem Mietvertrag auszutreten, um gemeinsam mit ihrem Freund zusammenzuziehen. Die andere Mieterin war mit dem Auszug grundsätzlich einverstanden. Sie bat allerdings darum, die Kündigung und somit das Ende des Mietvertrags erst zum 31. Dezember 2020 auszusprechen. Somit hätte sie ausreichend Zeit, eine andere Wohnung zu suchen. Ebenso war sie bereit, für die Miete ab Juli 2020 allein aufzukommen. Diese Vereinbarung reichte ihrer Mitbewohnerin allerdings nicht aus. Vielmehr verlangte sie, eine sofortige Kündigung auszusprechen und beklagte ihre Mitbewohnerin auf Erteilung der Zustimmung zur Kündigung. Während das Amtsgericht Frankfurt am Main der Klage der Mieterin zustimmte, war das Landgericht (LG) anderer Meinung. Da eine Wohngemeinschaft gemäß § 741 BGB keine Bruchteilgemeinschaft darstelle, bestünde kein Anspruch auf Zustimmung zur Kündigung des Mietvertrags. Laut LG entspricht es nicht der Interessenslage einer Wohngemeinschaft, eine einseitige Kündigung auszusprechen ohne wesentliche Voraussetzungen zu erfüllen. Vielmehr sieht das LG eine Wohngemeinschaft als eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Demnach würde ein Anspruch auf Zustimmung zur Kündigung dann bestehen, wenn sich eine der Parteien langfristig weigert, eine einvernehmliche Einigung zu finden und die Kündigung nachdrücklich ausschließt. Dies sei hier allerdings nicht der Fall. Quelle: LG FFM © photodune.net


Test: Sonnenschutzfolien für Fenster:


Nicht nur in Dachgeschosswohnungen kann es im Sommer sehr heiß in der Wohnung werden. Wenn die Sonne auf die Fensterfläche knallt, dringt die Hitze in den Raum ein und die Temperaturen steigen rasant. Von außen an den Fenstern angebrachte Sonnenschutzfolien können Abhilfe verschaffen. Die Stiftung Warentest hat 11 Sonnenschutzfolien von unterschiedlichen Herstellern getestet. Die Testergebnisse liegen im Bereich „Gut“ oder „Befriedigend“. Die Testergebnisse zeigen, dass Fenster, die mit einer Sonnenschutzfolie versehen sind, nur 13 bis 20 Prozent der Sonnenstrahlen in die Räumlichkeiten lassen. In einer Dachgeschosswohnung kann dies einen Unterschied von über 20 Grad ausmachen. Denn während eine Dachgeschosswohnung im Hochsommer durchaus auf 56 Grad aufheizen kann, sinkt die Temperatur mit der Sonnenschutzfolie auf etwa 34 Grad. Dafür bedarf es einer stark reflektierenden Folie, die die Sonneneinstrahlung stark spiegelt. Doch beim Einsatz einer stark reflektierenden Folie sind noch andere Dinge zu beachten: An schrägen Fenster einer Dachgeschosswohnung, die nach oben ragen und für die Nachbarn nicht sichtbar sind, können diese problemlos angebracht werden. Befinden sich die Fenster gegenüber eines Nachbarhauses und die Nachbarn werden von der reflektierenden Bestrahlung beeinträchtigt, könnte dies problematisch werden. Auch würden stark reflektierende Sonnenschutzfolien das Erscheinungsbild des Hauses verändern und müssten somit von dem Vermieter genehmigt werden. In solchen Fällen sind weniger reflektierende Folien geeigneter. Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net


Trend: Chancen für neue Konzepte in den Innenstädten:


Der Immobilienberater Savillis sieht in dem Strukturwandel im Einzelhandel durchaus Positives. Manche Handelsverbände sagen zwar das Ende der Innenstadt und ein Ladensterben voraus, doch Savillis sieht in der Krise auch Chancen und eine Neustrukturierung der Innenstädte. Allem voran steht das Argument, dass die Spitzenmieten in den Innenstädten und den Einkaufsstraßen im Bereich der Einzelhandelsimmobilien sinken werden, was wiederum die Türen für andere Wirtschaftszweige und Ideen bietet. So können beispielsweise Supermärkte oder Möbelhersteller, dank der geringen Mieten, ihre Läden zunehmend in den Einkaufsstraßen eröffnen. Auch andere Konzepte, wie beispielsweise flexible Workspaces, können sich Ladenmieten in den Innenstädten leisten. Auch Unternehmen, die bisher ihre Waren nur online vertrieben haben, könnten jetzt eine stationäre Dependance eröffnen. Denn nicht nur die Mieten werden fallen, auch die Gestaltung der Mietverträge wird flexibler. So werden sich beispielsweise Mietvertragslaufzeiten verkürzen oder Mietverträge mit Umsatzmieten geschlossen werden. Sollte sich der Trend des Homeoffice und des mobilen Arbeitens weiter fortsetzen, wird auch die Gastronomie und der Versorgungsbedarf in Wohnnähe stärker gefragt werden. Denkbar ist, dass auch Satellitenbüros Einzug in die Innenstädte halten. Auch für Investoren zeichnen sich Chancen ab. Vor allem risikofreudige Investoren haben die Möglichkeit, in ehemalige Hochfrequenzimmobilien in den Innenstädten vergleichsweise kostengünstig zu investieren und diese dann mit innovativen Konzepten und einem vielfältigen Nutzermix zu gestalten. Quelle: Savillis © photodune.net


Holzhäuser: Bauweise entscheidet über Holzanteil:


Wer ein Holzhaus bauen möchte, kann zwischen unterschiedlichen Konstruktionen und Bauweisen wählen. Rustikale Blockhäuser oder klassische Blockbohlenhäuser weisen einen höheren Holzanteil auf als Fertighäuser in Holztafelbauweise. Doch auch moderne Holzhäuser aus einer Holz-Glas-Kombinationen, Modulhäuser oder Tiny Houses sind ökologisch und klimafreundlich und bieten ein besonderes Wohnraumklima. Zudem punkten moderne Holzhäuser mit einer kurzen Bauzeit und bieten viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Der natürliche, regenerative und nachwachsende Rohnstoff Holz gilt als besonders umweltverträglich. Doch wie viel Holz tatsächlich in einem Holzhaus steckt, hängt von der Bauweise ab. So gibt es zum Beispiel Holzhäuser, dessen Wände aus Massivholz bestehen und bei denen sich der Holzeinsatz auch im Innenausbau wiederfindet. Dabei können beispielsweise auch die Fußböden und die Treppen, genauso wie Fenster und Türen, aus dem Baustoff Holz bestehen. Auch eine Hausfassade aus Holz steigert den Holzanteil und somit die Klimafreundlichkeit des Hauses. Häuser in Holzrahmen- oder Holz-Skelettbauweisen weisen einen geringeren Holzanteil auf. Doch auch hier kann der Holzanteil in anderen Bereichen erhöht werden, beispielweise bei der Wärmedämmung. Holzfaserdämmstoffe können bestens zur Dämmung von Außenwänden und auf dem Dach eingesetzt werden. Sie haben hervorragende Dämmeigenschaften und einen guten Schallschutz. Zusätzlich sorgen sie für ein gutes und Raumklima. Wer ein Holzhaus baut, sollte darauf achten, dass der Baustoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und nur kurze Transportwege bis zur Verarbeitung aufweist. Quelle: hausbauhelden.de © fotolia.de


Nachhaltige Wassernutzung im Hausgarten:


Um das Klima zu schonen und Wasserressourcen zu sparen, hat das Bundesumweltministerium im vergangenen Monat eine „Nationale Wasserstrategie“ vorgestellt. Diese soll dabei unterstützen, dem drohenden Wassermangel in Deutschland entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang hat der „Verband Wohneigentum“ (VWE) ein Positionspapier herausgegeben, welches als Anleitung dient, das Verhalten im Garten hinsichtlich der Wassernutzung zu optimieren. Das Positionspapier „Nachhaltige Wassernutzung im Hausgarten" beinhaltet sowohl Handlungsempfehlungen für die Politik als auch einen „10-Punkte-Plan“ für den privaten Gartennutzer. Ein Umdenken ist im Bereich der Hausgärten elementar wichtig: Rund 4 Prozent der Landesfläche in Deutschland besteht aus privaten Gärten, so der VWE. Insgesamt handelt es sich demnach um eine Fläche von 1,4 Mio. Hektar Land, was der Gesamtfläche aller Naturschutzgebiete in Deutschland entspricht. Die Handlungsempfehlungen an die Politik betreffen u. a. eine bessere Speicherung und Nutzung von Regenwasser, die Schonung von Grundwasser für die Nutzung im Garten sowie die Schaffung von nachhaltigen Instrumenten zur Lenkung der Wassernutzung. Im privaten Gartenbereich dient der „10-Punkte-Plan“ als Leitfaden für eine nachhaltige Wassernutzung. So kann beispielsweise ein höherer Humusgehalt dabei unterstützen, die Wasserhaltekraft des Bodens zu verbessern, genauso wie eine durchdachte Anordnung und Gestaltung der Pflanzen im Garten mit unterschiedlichen Wasseransprüchen. Weitere Verhaltenstipps finden Interessenten auf der Internetseite des VWE. Quelle: VWE © photodune.net


Urteil: Nachbarn können vom Selbsthilferecht Gebrauch machen:


Zwischen zwei Nachbarn kommt es zu einem Rechtsstreit (AZ V ZR 234/19). Auf einem Grundstück steht eine 15 Meter hohe Schwarzkiefer, deren Äste und Zweige bis zum Nachbargrundstück ragen. Die Schwarzkiefer wächst seit bereits 40 Jahren, die Äste entfalten sich seit 20 Jahren auch über dem Grundstück des Nachbarn. Dieser ist von den abfallenden Nadeln und Zapfen verärgert und fordert seinen Nachbarn auf, die überragenden Äste zurückzuschneiden. Da dieser nicht auf die Forderung reagiert, schneidet der sich benachteiligt fühlende Grundstückseigentümer eigenhändig die Äste ab, die über seinen Grundstück ragen. Daraufhin erhebt sein Nachbar Klage und fordert, das Abschneiden der Zweige zu unterlassen. Die Kläger betonten, dass die Standfestigkeit des Baumes dadurch gefährdet sei. Vor dem zuständigen Amts- und Landgericht hatte die Klage Erfolg. Der Bundesgerichtshof (BGH) hebt die Klage auf und weist sie an die Vorinstanzen zurück. Laut Urteil des BGH kann der beklagte Grundstückseigentümer von seinem Selbsthilferecht gemäß § 910 Abs. 1 BGB Gebrauch machen. Auch steht der Eigentümer, auf dessen Grundstück die Schwarzkiefer wächst, in der Verantwortung, die Zweige und Äste so zuzuschneiden, dass das Nachbargrundstück nicht beeinträchtigt wird. Das Selbsthilferecht kann nur dann eingeschränkt werden, wenn naturschutzrechtliche Vorgaben wie Baumschutzsatzungen- oder Verordnungen das Beschneiden des Baumes nicht erlauben. Quelle: BGH © fotolia.de


Wohnstil: Japandi:


Im Einrichtungsstil Japandi treffen Japan und Skandinavien aufeinander. Konkret gesprochen vereint sich in diesem Stil der ruhige und funktionelle Aspekt der Wohnungseinrichtung aus Japan mit der warmen und hyggeligen Wohlfühlatmosphäre aus dem Norden. Was zunächst gegensätzlich erscheint, ist sich in vielen Aspekten sehr ähnlich. So steht in beiden Einrichtungsstilen und in beiden Kulturen die Einfachheit der Dinge im Mittelpunkt. Wenn es um Farben und um Materialien geht, wird bei Japandi auf Natürlichkeit gesetzt. Während in skandinavischen Ländern helle Farben in der Wohnungseinrichtung dominieren, findet man in Japan eher dunkle Töne. So können bei Japandi helle Möbeln mit dunkler Dekoration kombiniert werden. Besonders gedeckte Farben, wie Braun oder Terrakotta oder Schwarz und Grau erzeugen einen natürlichen und aussagekräftigen Look. Japandi zeichnet sich zudem durch eine hohe Qualität aus. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sind Holzschränke mit sichtbaren, aber unauffälligen Maserungen genauso im Trend wie hochwertige Materialien. Dazu gehören zum Beispiel Leinen, Baumwolle und Wolle sowie Jute – alles natürliche Textilien. Im Einrichtungsstil Japandi sind die Möbel filigran, klassisch und zeitlos. Der japanische Einschlag kommt gut zur Geltung, wenn bodennahe Möbel, wie beispielsweise Futons, eingesetzt werden. Diese haben den Nebeneffekt, dass sie sogar in kleinen Räumen Weite erzeugen. Erlesene und extravagante Möbel und Dekorationen werden besonders ausgewählt und geben den Räumlichkeiten eine ganz besondere Note. Quelle: Das Haus online © fotolia.de


Hochbauprognose 2021: Sinkende Bautätigkeit im Hochbau:


Laut der „Hochbauprognose 2021“ des Beratungshauses EY Parthenon wird der Bau-Boom in den Jahren 2022 und 2023 vorerst etwas abflachen, bis sich die Bauentwicklung wieder erholt. Die Gründe für diesen prognostizierten Trend liegen in den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten. Auch sinkende Mietrenditen, der immer größer werdende Mangel an Bauland und die damit steigende Baukosten sowie Kapazitätsengpässe geben ausreichend Annahmen für eine abflachende Dynamik der Bautätigkeiten. Vor allen Dingen der Nichtwohnungsbau soll sich nur langsam erholen, ausgenommen sind hierbei Logistikimmobilien sowie der öffentliche Bau. Im Einzelhandel sowie beim Bau von Hotels und der Gastronomie sei beispielsweise auch längerfristig mit einer rückläufigen Bauaktivität zu rechnen. Anders sieht es hingegen im Wohnungssektor aus. Die Studienexperten gehen davon aus, dass im (Geschoss-)Wohnungsbau auch weiterhin mit einem Wachstum zu rechnen ist. Dieser wird allerdings nicht so hoch ausfallen wie in den vergangenen Jahren. Vielmehr wird ein Anstieg um 1,6 in diesem Jahr und 1,7 Prozent in den Prognosejahren geschätzt. Im größten Segment, dem privaten Wohnungsbau, ist in den Prognosejahren bis 2023 etwa nur mit einem Prozent Anstieg in der Bautätigkeit zu rechnen. Quelle: EY Parthenon © fotolia.de


Brandgefahr beim Fertighaus reduzieren:


Wer ein schlüsselfertiges Haus kauft, bekommt vom Fertighaushersteller meist ein Haus, das die gesetzlich vorgeschriebene Mindestwerte erfüllt. So besteht das Mauerwerk aus einer 17,50 Zentimeter dicken Kalksandsteinwand mit einer bis zu 20 Zentimeter breiten Vorsatzschale aus Polystyrol. Diese Vorsatzschale erfüllt den Zweck, dass die gesetzlich geforderten Energiewerte im Gebäude erreicht werden und dient als Wärmeverbundsystem. Auch wenn diese Konstruktionen heutzutage Standard ist, weist der Verband privater Bauherren (VPB) darauf hin, dass diese Art des Wärmedämmverbundsystems auch Nachteile hat. Denn kommt es zu einem Brand, lodert Polystyrol nicht in Flammen, sondern schwellt in einer großen Fläche an, schmilzt und tropft anschließend im großen Umfang von der Fassade. Einerseits wird dadurch der Feuerwehr der Zugang in das Haus erschwert, andererseits den Bewohnern der Ausgang aus diesem. Zudem sind die freigesetzten chemischen Verbindungen aus dem brennenden Material giftig. Laut VPB könnte die Brandgefahr durch die Installation von etwa 10 Zentimeter breiten Streifen aus Mineralwolle vermieden werden. Diese müssten über den Türen und Fenstern in die Wärmedämmung eingebaut werden. Die Mineralwolle würde verhindern, dass das Feuer in die Polystyrolschale eindringt. Allerdings sind diese Sonderteile brandschutztechnisch nicht vorgeschrieben, sodass sie nur selten von Fertighausherstellern angeboten werden. Bauherren, die auf die Sonderteile bestehen, müssen Mehrkosten auf sich nehmen und den Sonderwunsch frühzeitig in den Vertrag mit aufnehmen. Wichtig ist, dass Bauherren darauf achten, dass der Fertighaushersteller beim Kauf ausreichend Rauchmelder zur Verfügung stellt und einen zweiten Fluchtweg realisiert. Quelle: VPB © photodune.net


Studie: Green Buildings:


In der Studie „Green Buildings: Nachhaltige Investments in Gewerbeimmobilien“ der Deutschen Hypothekenbank steht die Klimaverträglichkeit eines Gebäudes im Zentrum. Bezugnehmend auf den „Green Deal“ der Europäischen Union und dem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein, bedarf es auch im Bereich der Gewerbeimmobilien großer Veränderungen. Denn laut der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) werden rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen durch den Gebäudebestand in Deutschland verursacht. Auch wenn es heutzutage noch keine allgemeingültige Definition von „grünen Gebäuden“ gibt, gibt die Studie einen Überblick über die Kriterien, die ein „Green Building“ erfüllen muss. In diesem Zusammenhang werden die Nachhaltigkeitszertifikate DGNB, BREEAM und LEED vorgestellt und ihre Anwendung im Bereich Neubau und in den Bestandsimmobilien wird untersucht. Dabei ist anzumerken, dass unter den Immobilieninvestoren Nachhaltigkeitszertifikate eine hohe bis sehr hohe Bedeutung haben, wenn es um den Kauf einer Immobile geht. Die Studie setzt sich zudem grundsätzlich mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche auseinander und zeigt die Chancen und Herausforderungen von Klimafreundlichkeit im Gebäudesektor auf. Der letzte Teil der Studie beschäftigt sich mit dem Markt der „Green Buildings“ und gibt Auskunft über die Marktteilnehmer und das Transaktionsvolumen sowie über die sektorale und regionale Verteilung. Ein weiteres Kapitel erläutert die „Green Bonds“, gefolgt von Best-Practice-Beispielen und der Vorstellung von „Green Buildings“ wie dem Projekt „The Cradle“ in Düsseldorf, dem Shopping-Center „Galeria Baltycka“ in Danzig und dem Bürogebäude-Projekt „Woodwork“ in Paris. Quelle: Deutsche Hypothekenbank © photodune.net


Urteil: Kein Grund zur Klage wegen fehlender Duldungserklärung:


Die Vermieterin eines Mehrfamilienhauses kündigte im Januar 2019 ihren Mietern an, sie wolle eine Wärmedämmung an der Außenfassade anbringen. Die Mieter des Hauses erklärten, die Maßnahmen dulden zu wollen. Da die Bauarbeiten verschoben wurden, setzte die Vermieterin im November 2019 ein weiteres Schreiben auf, mit welchem Sie die Mieter erneut zur Duldung der Maßnahmen bat. Die Bauarbeiten sollten Mitte Januar oder Mitte März 2020 beginnen. Die Duldungserklärung sollte bis zum 31. Dezember 2019 erfolgen. Die Nachfrist war auf den 06. Januar datiert. Da die Vermieterin bis zum 14. Januar noch keine Duldungserklärung seitens der Vermieter erhielt, reichte sie Klage ein (AZ VIII ZB 44/20). Auf diese reagierten die Mieter noch am Tag der Klagezustellung und gaben bei dem Prozessbevollmächtigten eine Duldungserklärung ab. Diese war auf den 22. Dezember 2019 datiert. Die Mieter gaben zudem an, die Duldungserklärung im Dezember per Post verschickt zu haben. Die Vermieterin erklärte den Rechtsstreit damit für erledigt. Das Amtsgericht Berlin Köpenick erlegte die Kosten für den Rechtsstreit der Vermieterin auf. Diese war allerdings der Meinung, die Mieter sollen die Kosten für den Rechtsstreit tragen, da sie die Duldungserklärung nicht rechtzeitig erhalten habe. Sowohl das Landgericht als auch der Bundesgerichtshof lehnten die Forderung der Vermieterin ab. Als Erklärung gaben die Gerichte an, es bestünde bis dahin kein Grund zur Klageerhebung. So hätte nach der Aufforderung zur Duldung zunächst eine Mahnung folgen müssen. Ebenso sei zu beachten, dass die Mieter bereits in der ersten Aufforderung zur Duldung von Erhaltungsmaßnahmen im Januar 2019 ihre Zustimmung abgegeben hatten. Auch sei zu beachten, dass die Mieter grundsätzlich nicht im Verzug waren. Denn die Fälligkeit der Duldungsanzeige könne sogar bis zum Baubeginn infrage gestellt werden. Quelle: BGH © fotolia.de


Boden in Holzoptik: Vinyl, Fliesen, Laminat:


Ein Boden aus Echtholz sieht optisch gut aus und steht für eine hohe Qualität. Doch nicht immer stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um die Wohnung oder das Haus mit Echtholz auszulegen. Wenn im Haushalt Kinder und Tiere leben, kann ein Holzboden unter Umständen stark beansprucht werden. Deshalb lohnt es sich, über eine Alternative nachzudenken. Moderner Bodenbeläge aus Vinyl, Laminat und Fliesen bieten die gewünschte Holzoptik und haben viele Vorteile. So ist ein Bodenbelag aus Laminat recht kostengünstig und in vielen Farbnuancen, Mustern und Dekoren erhältlich. Der sogenannte Klick-Laminat hat den Vorteil, dass er in Eigenregie verlegt werden kann. Dabei werden die Laminatplatten auf einer Dämmschicht zusammengesteckt. Den Vinylboden gibt es entweder als Rollenware oder zum Verlegen als Fliesen und Kacheln. Der aus Kunststoff bestehende Bodenbelag zeichnet sich dadurch aus, dass er besonders strapazierfähig, pflegeleicht und abriebfest ist. Beim Kauf eines Vinylbodens ist darauf zu achten, dass er den Umweltkriterien entspricht. Ein echter Hingucker sind Fliesen in Holzoptik. Da diese aus Steingut oder Keramik bestehen, haben sie eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Aus diesem Grund sind Fliesen besonders gut geeignet, wenn es um den Einbau einer Fußbodenheizung geht. Zudem schützen Fliesen gut vor Feuchtigkeit und sind generell sehr strapazierfähig. Ganz gleich, für welches Material Sie sich entscheiden, Holzboden-Nachbildungen gibt es in unterschiedlichen Varianten. Einige Modelle haben sogar eine reliefartige Oberfläche, die die Struktur von Holz nachbildet. Damit der Boden noch authentischer wirkt, kann er in Fischgrät- oder Schiffsbodenmuster angelegt werden. Quelle: Immowelt AG © photodune.net


Investitionsaussichten: Die 5-%-Studie:


Das Analyseunternehmen Bulwiengesa untersucht in der „5-%-Studie“ den deutschen Immobilienmarkt hinsichtlich seiner Renditepotentiale. Die kürzlich erschienene sechste Ausgabe der Studie liefert einen Marktüberblick aus dem Jahr 2020 unter Berücksichtigung der Investitionsaussichten auf dem Wohn-, Gewerbe- und Büroimmobilienmarkt. Anhand eines dynamischen Modells werden in der Studie voraussichtliche jährliche Investitionen ermittelt. Die errechneten Ertragsaussichten der jeweiligen Immobilienmärkte können mit anderen Assetklassen verglichen werden. Mit der sogenannten internen Zinsfußmethode (IRR) wird in der Studie die wahrscheinliche interne Verzinsung einer Investition ermittelt, ausgehend von einer Haltedauer von zehn Jahren. Dabei werden neben den Assetklassen Wohn-, Hotel- und Büroimmobilien auch die Immobilienmärkte der Micro-Apartments, Shoppingcenter und Fachmarktzentren, Unternehmens- und Logistikimmobilien untersucht. Die Auswertungen beziehen sich auf die Cashflow-Sicherheit sowie die Liquidität. In der Studie werden die Immobilien in Core- und Non-Core-Assets gegliedert. Zusammengefasst ist zu beobachten, dass vor allen Dingen Produktionsimmobilien und Gewerbeparks überdurchschnittliche Renditen versprechen. Beide liegen bei den Verzinsungsmöglichkeiten über fünf Prozent im Basiswert. Der Basiswert für Bürorenditen in A-Märkten hingegen ist weiterhin rückläufig und lag im Jahr 2020 bei etwa zwei Prozent. Ähnlich verhält es sich auch mit den Verzinsungsmöglichkeiten im Bereich der Wohnimmobilien in A-Märkten. Quelle: Bulwiengesa © photodune.net


Mit dem Online-Gartenplaner zum Traumgarten:


Wer seinen Garten gestalten möchte, kann mit einem Online-Gartenplaner seinen Traumgarten bereits vorab visualisieren. Das Online-Magazin planungswelten.de stellt auf seiner Internetseite unterschiedliche Planer zur Verfügung; die meisten sind kostenlos und können sofort genutzt werden. Die Gestaltung ist leicht und intuitiv. Als Grundlage für die Planung wird ein Grundriss des Gartens angelegt und schon kann es mit der Gestaltung beginnen. Ganz gleich, ob Sie einen Gartenteich oder ein buntes Blumenbeet anlegen, Bäume pflanzen oder eine Terrasse gestalten möchten, mit Online-Gartenplanern bekommen Sie eine Vorstellung davon, wie Ihr Garten in Zukunft aussehen könnte. Von der Planung der Gartenwege, über die Errichtung eines Sichtschutzes für den Garten bis hin zur Anordnung der Gartenmöbel, die Bedienung ist kinderleicht und bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Die Programme enthalten Fotos, die für den individuellen Gartenentwurf genutzt werden können. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Bilder hochzuladen und den Online-Garten recht realitätsgetreu zu entwerfen. Die vorgestellten Gartenplaner bieten eine 3D-Optik und können ohne vorherige Anmeldung sofort genutzt werden. Ist der Entwurf des Traumgartens fertig, kann er ausgedruckt werden und als Vorlage für die Umsetzung dienen. Da Produkte, Verlegemuster für Terrassen und Wege sowie die Farben online ausgewählt werden können, bekommen Gartenplaner einen guten Eindruck, wie der eigene Garten aussehen wird. Der Entwurf dient zudem als Grundlage für die Kostenplanung und kann den Herstellern vorgelegt werden. Quelle: planungswelten.de © photodune.net


Energieeffizienzklassen für Gebäude:


Der Energieausweis gibt Auskunft über die Energieklasse eines Gebäudes. Ähnlich den Energieeffizienzklassen bei Haushaltsgeräten werden die Gebäude-Energieklassen mit einem Buchstaben klassifiziert und alphabetisch eingeteilt. Die höchste und damit beste Energieeffizienzklasse eines Gebäudes wird mit einem A+ und der Auszeichnung „sehr energiesparend“ bewertet. Gefolgt von einem A, B, C, D, E, F, G und zuletzt der Energieeffizienzklasse H („nicht energiesparend“). Unabhängig vom Gebäudetyp fällt ein großer Teil der Neubauimmobilien in die Energieeffizienzklassen A+, A und B. Die Einteilung von Gebäuden in Energieeffizienzklassen ermöglicht es, unterschiedliche Gebäude hinsichtlich ihres Energieverbrauchs miteinander zu vergleichen. Gleichzeitig erhalten Interessenten wichtige Informationen zum energetischen Zustand des Gebäudes. Ist der energetische Zustand schlecht und das Gebäude mit einer niedrigen Energieeffizienzklasse ausgewiesen, sind der CO2-Ausstoß sowie die Heizkosten höher als bei einer energieeffizienteren Immobilie. Die Verbraucherzentrale NRW gibt eine Übersicht über die etwaigen jährlichen Energiekosten pro Quadratmeter, mit denen bei den unterschiedlichen Gebäude-Energieklassen zu rechnen ist. Während ein Gebäude der Energieklasse A+ weniger als zwei Euro und der Klasse A zwei Euro pro Quadratmeter im Jahr an Energiekosten verursacht, belaufen sich diese bei einem Gebäude der Klasse F auf etwa 9 Euro und der Klasse H auf mehr als 13 Euro. Mit Maßnahmen zur energetischen Sanierung können Gebäude höhere Energieeffizienzklassen erreichen. Quelle: effizienzhaus-online.de © fotolia.de


Urteil: Umlage der Gartenpflegekosten auf Mieter unzulässig:


In einer Wohnanlage in Berlin-Buch mietete ein Ehepaar im November 2014 eine Wohnung. In dem Wohnquartier befinden sich Grünanlage, Sozialeinrichtungen, Sportanlage sowie Kinderspielplätze. Die Anlage ist für die Öffentlichkeit zugänglich, die Eigentümer und Mieter der Wohnanlage haben, laut Hausordnung, dieselben Nutzungsrechte wie Besucher. Die Eigentümerin und Vermieterin der Wohnung des Ehepaares legte die entstandenen Kosten für die Pflege der Grün- und Gemeinschaftsflächen der Wohnanlagen in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter um. In der Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2016 wurden den Mietern hierfür knapp 410 Euro berechnet. Im Folgejahr 2017 waren es über 120 Euro. Die Mieter weigerten sich, diese Kosten zu zahlen. Daraufhin erhob die Vermieterin Klage, da sie die Forderung als zulässig empfand (AZ 65 S 132/19). Sowohl das Amtsgericht Pankow/Weißensee als auch das Landgericht Berlin hielten die Umlage der Gartenpflegekosten auf die Nebenkosten der Mieter für unzulässig und wiesen die Klage sowie die Berufung ab. Denn in diesem Fall erlauben die bauplanerischen Bestimmungen des Wohnquartiers die Nutzung der Anlage durch die Öffentlichkeit. Eine Widmung einer Wohnanlage an die Öffentlichkeit besagt, dass jedermann die Flächen nutzen kann, unabhängig davon, ob er Eigentümer oder Mieter einer Wohnung ist. Demnach können die Gartenpflegekosten nicht auf die Mieter umgelegt werden, da der Bezug zur Mietsache fehlt. Quelle: LG Berlin © photodune.net


Tipps: So gestalten Sie einen kleinen Balkon:


Auch wenn der Balkon der Wohnung nur wenige Quadratmeter misst, kann er sich bei der richtigen Gestaltung und Organisation schnell zu einem beliebten Platz entwickeln. Denn nur, weil der Balkon klein ist, heißt es nicht, dass man sich hier nicht entspannen, grillen und essen kann. Wichtig ist zunächst, sich darüber Gedanken zu machen, zu welchem Zweck der Balkon genutzt werden soll. Denn im Vergleich zu einem großen Balkon, den man in unterschiedliche Bereiche einteilen kann, sollte bei einem kleinen Balkon ein klarer Schwerpunkt gesetzt werden. Es stellt sich die Frage, ob der der Balkon überwiegend als Gemüse- und Obstgarten genutzt werden oder eine gemütliche Freizeitoase zum Sonnen und Entspannen bieten soll. Äußerst beliebt ist es zudem, den Balkon zu einem Koch-, Grill- und Essbereich zu gestalten. Wer sich für Letzteres entscheidet, kann einen platzsparenden Balkongrill auf dem Geländer befestigen. Ein klappbarer kleiner Esstisch, ein sogenannter halber Tisch oder ein ebenfalls am Geländer befestigter Hängetisch finden auch auf kleinen Balkons ausreichend Platz. Mit Balkonstühlen oder einer Sitzbank hat man gleich die passende Sitzgelegenheit und der Balkon verwandelt sich so schnell in eine kleine Miniküche. Ein Eckregal für den Außenbereich sowie Balkontruhen bieten Stauraum für das Grillzubehör und bieten gleichzeitig eine Sitzfläche. Wer aus seinem Balkon eher eine kleine Chill-out-Ecke machen und zum Kaffeetrinken einladen möchte, stellt einen kleinen Beistelltisch auf diesen und legt gemütliche niedrige Sitzkissen, sogenannte Poufs, aus. Diese gibt es in unterschiedlichen Materialien wie Filz, Leder oder Strick. Auf einem Deckchair, einer zusammenklappbaren Strandliege, lässt es sich wunderbar Entspannen. Ausreichend Sonnenschutz mit geringem Platzverbrauch bieten halbrunde Schirmständer mit halbrunden Sonnenschirmen, Sonnensegel und Markisen. Quelle: bauen.de © photodune.net


Studie: Preisentwicklungen Wohneigentum und Mieten:


Laut der diesjährigen Ausgabe des Postbank-Wohnatlas 2021 ist auch in den nächsten Jahren mit einem Preisanstieg bei Wohneigentum zu rechnen. Für die Analysen des Postbank-Wohnatlas haben Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) die Immobilienmärkte in 401 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland untersucht. In einem Teil des Wohnatlas stellen die Experten des HWWI die Preisentwicklung im Bereich der Kaufimmobilien mit der Entwicklung von Mietpreisen in Vergleich. Um die Kauf- und Mietpreise miteinander zu vergleichen, spielt der sogenannte Vervielfältiger eine wichtige Rolle. Dieser Wert zeigt an, wie viele Jahresnettokaltmieten aufgebracht werden müssen, um eine vergleichbare Eigentumswohnung käuflich zu erwerben. Laut Studienergebnissen lag der durchschnittliche Vervielfältiger unter Berücksichtigung der regionalen Immobilienmärkte 2020 im bundesweiten Durchschnitt bei einem Wert von 25,7. Im Vorjahr lag der Vervielfältiger noch bei 24,0. Des Weiteren zeigen die Analysen, dass sich die Entwicklungen der Immobilienkaufpreise im Vergleich zu den Mietpreisen immer dynamischer entwickeln. Während sich der Vervielfältiger seit dem Jahr 2017 um den Wert 1 und damit um etwa eine Jahresmiete erhöht hat, lag er im Vergleich der Jahre 2019 zu 2020 bereits bei 1,7. Zu diesem Thema finden Interessenten im Postbank-Wohnatlas eine Zusammenstellung der regionale Preisentwicklungen von Kaufimmobilien im Vergleich zu den Entwicklungen der Mietpreise. Je nach Region sind unterschiedliche Verhältnismäßigkeiten zu beobachten. Während der niedrigste Vervielfältiger mit nur 12 Jahresnettokaltmieten in Sachsen-Anhalt im Landkreis Mansfeld-Südharz liegt, beträgt er im Landkreis Nordfriesland an der Nordsee den Wert 75. Zu diesem Landkreis gehören die Inseln Sylt, Föhr und Amrum. Quelle: Postbank © photodune.net