Energieeffizienz: Hohe Heizkosten? So erkennen Sie veraltete Heizkessel


Rund zwei Drittel der Gas- und Ölheizungen sind in Deutschland veraltet. Sie verbrauchen weit mehr Brennstoff als moderne Anlagen und haben deutlich niedrigere Wirkungsgrade. Dies hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) aktuell bekannt gegeben und zeigt, welche Alternativen Hausbesitzer für eine Sanierung haben. Hohe Abgaswerte sind ein klares Anzeichen für ein veraltetes Heizsystem. Daher sollten Eigentümer sich die Ergebnisse der jährlichen Messungen beim Schornsteinfeger genau erklären lassen. Heizungslabel, die bei Heizkesseln älter als 15 Jahre vergeben werden, geben ebenfalls Aufschluss über deren Energieeffizienz. Hierbei sollten alle Kessel mit Klasse C oder schlechter ausgetauscht werden. Sind sogar Roststellen oder Lecks zu erkennen, ist der Austausch zudem zwingend erforderlich. Ein weiteres Anzeichen für ineffizientes Heizen ist Wärme in den Kellerräumen. Steigen die Temperaturen über 20 Grad, deutet dies auf zu viel Abwärme und Energieverlust hin. Darüber hinaus sollten Eigentümer dauerhaft hohe Heiz- und Warmwasserkosten in jedem Fall vergleichen und sich beraten lassen. Laut dena können Hausbesitzer heute zwischen mehreren energieeffizienten Technologien auswählen: Ob neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermie, Holzpellets oder Kraft-Wärme-Kopplung – moderne Heizanlagen können den Energieverbrauch deutlich senken und Heizkosten sparen. Welche Lösung für das eigene Haus in Frage kommt, sollte durch einen erfahrenen Energieberater oder Fachhandwerker evaluiert werden. © PhotoDune.net / kalozzolak